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HomeNachrichten aus JapanWirtschaftKirin verkauft Brauerei in Myanmar

Rückzug seit Februar angekündigt

Kirin verkauft Brauerei in Myanmar

Der japanische Getränkehersteller Kirin will seine Anteile an der Myanmar Brewery an seinen Joint-Venture-Partner Myanma Economic Holdings verkaufen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in einer Erklärung mit.

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Laut des Unternehmens berücksichtigt die Vereinbarung über den Rückkauf der Aktien mit MEHL die Mitarbeiter und andere Interessengruppen und sei der schnellste Weg, sich aus dem Unternehmen zurückzuziehen.

Kirin wollte sich seit Februar aus Myanmar zurückziehen

Kirin hatte kurz nach dem Militärputsch in Myanmar, im Februar 2021, angekündigt, dass es sich aus dem Brauereiunternehmen zurückziehen wolle. Es gab aber verschiedene Probleme bei der Erzielung einer Einigung mit dem regionalen Partner über die Art des Rückzugs.

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Der nun beschlossene Verkauf sei die beste von drei Optionen, zu denen auch die Liquidation der Brauerei oder der Verkauf des Anteils an ein anderes Unternehmen gehört.

Durch die Übertragung des 51-prozentigen Anteils der Kirin Holdings Singapore, einer Tochtergesellschaft der Kirin Holdings, erhält die Myanma Economic Holdings die volle Kontrolle über die Myanmar Brewery.

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Das Unternehmen sagt zudem, dass es sich aus einem anderen Unternehmen, der Mandalay Brewery, im Rahmen einer ähnlichen Vereinbarung zurückzieht.

Über 2.000 Menschen vom Militär getötet

Menschenrechtsaktivisten haben ausländische Investoren aufgefordert, sich aus Unternehmen in Myanmar zurückzuziehen, da sie mit Steuern das Militär finanzieren, das immer brutaler gegen die Bevölkerung vorgeht.

Laut der Organisation Assistance Association for Political Prisoners wurden seit der Machtübernahme durch die Armee in Myanmar mehr als 2.000 Zivilisten getötet.

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