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Partner sollen sich an Menschenrechtsstandards halten

Mehrere japanische Firmen stoppen Zusammenarbeit mit chinesischen Partnern, die Uiguren zur Arbeit zwingen

Zwölf große japanische Unternehmen haben angekündigt, dass sie nicht mehr mit Unternehmen in China zusammenarbeiten wollen, die die muslimische Minderheit der Uiguren zur Arbeit zwingen.

Der Druck auf japanische Firmen, gegen Menschenrechtsverletzungen in ihren Lieferketten vorzugehen, wurde immer größer, nachdem die USA und Großbritannien Importbeschränkungen für diverse Produkte aus der Region in China verhängt haben, in dem die Minderheit lebt.

Japans Regierung aus Angst vor China zögerlich mit Sanktionen

Da Japan keine Sanktionen, aus Angst China zu provozieren, verhängt hatte, wurde das Land international scharf kritisiert.

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Laut einer Studie des australischen Strategic Policy Institute profitierten über 80 Unternehmen weltweit direkt oder indirekt von der Zwangsarbeit, darunter wurden auch 14 Firmen aus Japan aufgelistet.

Auf Nachfrage von Kyodo News leugneten alle diese Firmen direkte Geschäfte mit Unternehmen in China zu machen, die Uiguren zur Arbeit zwingen.

Auf die Nachfrage, ob die Unternehmen die Zusammenarbeit mit Partnern in China beenden würden, sollte die Zwangsarbeit bekannt werden, antworteten 12 Unternehmen, dass sie diese Praxis nicht dulden würden.

Toshiba, die bereits dafür kritisiert wurden, mit einem Unternehmen zusammenzuarbeiten, dass Menschen zur Arbeit zwingt, antwortete: „Wir können die Behauptung über unseren Partner nicht bestätigen, haben aber beschlossen, die Geschäfte mit ihnen bis zum Ende des Jahres zu beenden.“

Kontrolle nicht ganz so einfach

Zu den 12 Unternehmen, die Antworteten, gehören unter anderem Fast Retailing Co, der Betreiber der Freizeitbekleidungsmarke Uniqlo, Sony Corp. und Hitachi Ltd.

Da sich Unternehmen normalerweise auf die Selbstauskunft über die Menschenrechtssituation verlassen, stehen sie vor der Herausforderung, die Situation direkt erfassen zu müssen, was allerdings nicht immer sehr einfach ist.

Zudem wollen mehr als 40 Prozent der japanischen Technologieunternehmen ihre Abhängigkeit von China lösen und verlegen ihre Produktionsstätten daher in andere Länder.

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