Anzeige
HomeNachrichten aus JapanWirtschaftMehrheit der Unternehmen in Japan planen Preiserhöhungen

Leben wird teurer

Mehrheit der Unternehmen in Japan planen Preiserhöhungen

Preiserhöhungen sind in Japan eher untypisch, aber durch den Anstieg der Preise für Material und bei den Lieferkosten haben viele Unternehmen ihre Preise bereits angehoben.

Anzeige

Laut einer Umfrage des Kreditforschungsunternehmens Teikoku Databank planen 68,5 Prozent der japanischen Unternehmen zwischen April diesen und Juni nächsten Jahres, Preise anzuheben.

Preiserhöhungen bei Rohstoffen lässt Unternehmen umdenken

Da die Abschwächung des Yen dazu beiträgt, die Preiserhöhung bei Rohstoffen zu beschleunigen, gaben viele Unternehmen an, dass sie nicht mehr in der Lage seien die Kosten zu tragen, heißt es in der am Mittwoch veröffentlichten Umfrage.

LESEN SIE AUCH:  Preiserhöhungen treffen das tägliche Leben in Japan

Das Kreditforschungsunternehmen führte die Umfrage über Preissteigerungstrends bei Unternehmen in Japan zum zweiten Mal durch. Die vorherige Umfrage wurde im April durchgeführt.

In der jüngsten Umfrage planen 19,9 Prozent aller befragten Unternehmen Preiserhöhungen im Zeitraum Juli-September dieses Jahres, gegenüber 8,6 Prozent in der vorherigen Umfrage.

Anzeige

Aufgeschlüsselt nach Branchen liegt der Anteil der Unternehmen, die zwischen April 2022 und etwa Juni 2023 Preiserhöhungen planen, bei 91,3 Prozent unter den Herstellern von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln und bei 89,1 Prozent unter den Unternehmen, die mit Baumaterialien, Möbeln und Keramikprodukten handeln.

Insbesondere kleinere Unternehmen passen Preise an

In Branchen, in denen der Wettbewerb vergleichsweise stark ist, war der Prozentsatz der Unternehmen, die die Preise anheben, niedriger. Bei den Informationsdienstleistern waren es 12 Prozent, bei den Immobiliengesellschaften 29,6 Prozent und bei den Transport- und Lagerunternehmen 51,2 Prozent.

Nach Angaben von Teikoku Databank handelte es sich bei fast 90 Prozent der Unternehmen, die in der jüngsten Umfrage geantwortet haben, um kleine Firmen.

Anzeige
Anzeige