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Mehr Mitarbeit von Unternehmen gefordert

Nur wenige Firmen helfen in Japan mit, die Zahl der Pendler zu reduzieren

Laut einer aktuellen Umfrage haben nur 37 Prozent auf den Aufruf der japanischen Regierung reagiert, die Zahl der Pendler um 70 Prozent zu reduzieren.

Als der Ausnahmezustand für elf Präfekturen verhängt wurde, hatte die Regierung gleichzeitig Firmen darum gebeten, ihre Mitarbeiter ins Homeoffice zu schicken, um die Pendlerzahl deutlich zu reduzieren. Allerdings hat das bisher nicht sehr gut funktioniert.

Keidanren soll Firmen auffordern mehr Homeoffice zuzulassen

Während eines Onlinemeetings bat Yasutoshi Nishimura, der für die Reaktion auf das Coronavirus zuständige Minister in Japan, die größte Wirtschaftslobby in Japan, Keidanren darum, dass sie ihre Mitglieder dazu aufruft, mehr Menschen im Homeoffice arbeiten zu lassen.

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Nishimura sagte, dass die Zahl der Pendler im Großraum Tokyo, basierend auf Berechnungen der Zugpassagiere, um 40 Prozent und in den Präfekturen im Westen Japans um 30 Prozent zurückgegangen sei. Er betonte, wie wichtig es ist, das Ziel der Regierung zu erreichen, damit der Ausnahmezustand, der am 7. Februar ausläuft, nicht länger als nötig verlängert werden muss.

Nobuyuki Koga, der Vorsitzende des Vorstands von Keidanren, sagte, dass viele große Unternehmen in der Lage waren, die Zahl der Pendler zu reduzieren, während es sich für kleinere Firmen als größere Herausforderung erweist.

Situation ist immer noch angespannt

Die Umfrage, die in den 11 Präfekturen durchgeführt wurde, in denen der Ausnahmezustand verhängt wurde, ergab auch, dass die Zahl der Menschen, die zur Arbeit pendeln, um 65 Prozent oder etwa 870.000 reduziert wurde. Die Zahl schloss nicht diejenigen ein, die als unentbehrliche Arbeitskräfte gelten.

In einer Pressekonferenz am Freitag sagte Tokyos Gouverneurin Yuriko Koike, dass die Infektionszahlen, in den drei Wochen seitdem der Ausnahmezustand ausgerufen wurde, sowohl in Japans Hauptstadt, wie auch in den drei angrenzenden Präfekturen, sich nicht merklich verändert hat.

Der Ausnahmezustand soll eigentlich am 7. Februar enden, allerdings wird aufseiten der japanischen Regierung bereits über eine Verlängerung nachgedacht.

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