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Ausnahmezustand und schleppende Impfkampagne trüben die Aussichten

OECD senkt die Wachstumsprognose für Japan

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat am Montag ihre Prognose für das globale Wirtschaftswachstum in diesem Jahr angehoben, für Japan allerdings gesenkt.

Das weltweite Bruttoinlandsprodukt wird im Jahr 2021 voraussichtlich um 5,8 Prozent wachsen, im Vergleich zu 5,6 Prozent, die im März prognostiziert wurden

Ausnahmezustand langsames Impfen trüben die Aussichten für Japan

Die Wirtschaftsprognose für Japan wurde allerdings auf 2,6 Prozent gesenkt, da der neue Ausnahmezustand und die schleppend laufende Impfkampagne die Aussichten trüben.

Der Ausnahmezustand in Japan, der im April verhängt wurde, wurde vor Kurzem erst bis zum 20. Juni verlängert. Laut der OECD reicht die Maßnahme allerdings nicht aus, um die Ausbreitung von Mutationen des Coronavirus zu stoppen.

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„Erfolge bei der Reduzierung der Übertragung und Fortschritte bei der Impfung könnten eine stärkere Erholung ermöglichen, wohingegen anhaltende Infektionen jede Erholung bremsen und die Olympischen Spiele in Tokyo diesen Sommer stören könnten, was der Wirtschaft weiteren Schaden zufügen würde“, heißt vonseiten der OECD.

Bisher nur 6,4 Prozent der japanischen Bevölkerung einmal geimpft

Eine Statistik der University of Oxford zeigt, dass bisher nur 6,4 Prozent der Bevölkerung eine Impfdosis bekommen haben. Weltweit liegt der Durchschnitt bei 10,6 Prozent. Die japanische Regierung gibt sich optimistisch, eine Umfrage zeigt allerdings, dass der Optimismus zu früh kommt.

Für das Jahr 2022 prognostiziert die OECD ein Wachstum der Weltwirtschaft von 4,4 Prozent und korrigiert damit die bisherige Prognose von 4,0 Prozent nach oben.

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