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Zum ersten Mal seit 6 Jahren

Pandemie lässt Grundstückspreise in Japan fallen

Durch die Pandemie sind die durchschnittlichen Grundstückspreise in Japan das erste Mal seit sechs Jahren gefallen.

Laut der japanischen Regierung ist die Nachfrage nach städtischen Gewerbeflächen stark zurückgegangen.

Grundstückspreise für Wohn- und Gewerbeflächen gefallen

Die Grundstückpreise für Wohn- und Industrieflächen fielen bis zum 1. Januar um 0,5 Prozent im Vergleich zu einem Anstieg von 1,4 Prozent im Jahr zuvor.

Die Preise für Grundstücke aller Kategorien in den drei größten Ballungsgebieten Tokyo, Osaka und Nagoya fielen um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, in ländlichen Gebieten fielen die Preise um 0,3 Prozent.

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Laut des Ministeriums für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus sind die Auswirkungen der Pandemie auf die Grundstückspreise in ländlichen gebieten relativ gering.

Von allen 47 Präfekturen Japans verzeichneten 39 einen Rückgang der Preise für Gewerbeflächen, die Grundstückspreise für Wohnungen fielen in 38 Präfekturen.

In der zweiten Jahreshälfte 2020 verzeichnete Japan einen Anstieg der Preise, als die Ausbreitung des Coronavirus im Land nachließ, davor sind sie bereits gefallen.  Durch den zweiten Ausnahmezustand fielen sie allerdings wieder.

Acht der zehn größten landesweiten Rückgänge bei Gewerbegrundstücken wurden im Chuo-Bezirk in Osaka verzeichnet, angeführt von einem 28,0-prozentigen Einbruch bei einem Grundstück im Dotombori-Bezirk, einem beliebten Touristenort, der für seine riesigen Neonschilder und sein Nachtleben bekannt ist.

Obwohl in ländlichen Gegenden erstmals seit vier Jahren ein Rückgang der durchschnittlichen Preise für Gewerbegrundstücke zu verzeichnen war, gab es in einigen bevölkerungsreichen Regionen Anstiege und keine signifikanten Veränderungen der Preistrends an Standorten, die aufgrund ihrer abnehmenden Bevölkerungszahl ohnehin schon stetig rückläufig waren.

Preise für Gewerbegrundstücke um 3,1 Prozent gestiegen

Sapporo, Sendai, Hiroshima und Fukuoka verzeichneten unterdessen einen Anstieg der Preise für Gewerbegrundstücke um 3,1 Prozent, unterstützt durch Sanierungsprojekte.

Die Preise für Industrieland stiegen im Land um 0,8 Prozent, was auf die steigende Nachfrage nach Logistikeinrichtungen zurückzuführen ist, die zur Bedienung des Booms beim Online-Shopping benötigt werden.

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