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Produktion in Japans Fabriken steigt und Arbeitslosenquote sinkt

Die Produktion in Fabriken in Japan stieg im Februar leicht an und die Arbeitslosenquote sank auf ein neues Rekordtief.

Das zeigen offizielle Daten, die die Regierung am Freitag veröffentlichte. Die Daten unterstreichen, dass die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt sich langsam erholt.

Die Produktion in Japans Fabriken stieg im Monatsvergleich um 1,4 Prozent nach einem Minus von 3,4 Prozent im Januar, teilte das Ministerium für Handel und Industrie mit. Der Wert steigt im Vergleich zu den Markterwartungen um 1,0 Prozent.

„Die Erholung der Produktion ist nicht stark und spiegelt die schwachen Exporte wider“, so Taro Saito, leitender Ökonom am NLI Research Institute.

Die Industrieproduktion ist insbesondere bei elektronischen Bauteilen und Geräten schwach, da sie von der Abschwächung der chinesischen Wirtschaft betroffen sind.

Das Ministerium sagte, dass Japans Produktion der Fabriken insgesamt „pausiert“, prognostizierte jedoch einen Anstieg im März und April. Insgesamt sei das Tempo des Anstiegs zu schwach, man müsse weitere Indikatoren beobachten um von einem Wirtschaftsaufschwung zu sprechen, so ein Sprecher des Ministeriums.

Zeitgleich mit den Daten der Fabriksproduktion wurde auch die Arbeitslosenzahlen bekannt gegeben. Die Arbeitslosenquote sank in Japan von 2,5 Prozent im Januar auf 2,3 Prozent. Dies ist der niedrigste Stand seit 1933 sagte ein Sprecher des Ministeriums für innere Angelegenheiten. Der Arbeitsmarkt ist in Japan allerdings angesichts der alternden Bevölkerung nach wie vor sehr angespannt.

Das Job/Bewerber-Verhältnis beträgt aktuell 1,63. Also auf 163 freie Stellen kommen 100 Bewerber.

Erst vor Kurzem hat das Kabinett seine Einschätzung über die Leistung der Wirtschaft nach unten korrigiert, da ein wichtiger Vertrauensindex im Januar zum dritten Mal in Folge gesunken ist, was als Signal für einen Abschwung in Japan bewertet wurde.

Analysten warnen zur Zeit, dass Handelskriege, die durch die USA ausgelöst wurden, ein bedeutender Risikofaktor für eine Wirtschaft sein könnten, die immer noch große Probleme hat, seinen langen Kampf gegen die Deflation zu gewinnen.

Quelle: AFP

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