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Schwache Exporte bescheren Japan zum dritten Mal in Folge ein Handelsdefizit

Handelskrieg drückt die Exporte

Auch im September verzeichnete Japan ein Handelsdefizit durch die schwachen Exporte nach China und Südkorea.

Das Handelsdefizit belief sich auf 143.53 Milliarden Yen, im August belief es sich bereits auf 122.98 Milliarden Yen, wie Daten des Finanzministeriums zeigen.

Exporte und Importe sinken

Die Exporte gingen im September gegenüber dem Vorjahr um 5,2 Prozent auf 6,37 Billionen Yen zurück. Ein Rückgang zum zehnten Mal in Folge.

Die Importe gingen um 1,5 Prozent auf 6,49 Billionen Yen zurück und fielen zum fünften Mal in Folge aufgrund rückläufiger Käufe von Rohstoffen.

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Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 verzeichnete der japanische Warenhandel ein Defizit von 847,99 Milliarden Yen.

Von April bis Dezember sanken die Exporte um 5,3 Prozent und die Importe um 2,6 Prozent.

Allein im September gingen die Exporte nach China, einschließlich Autoteilen und Ausrüstungen für die Halbleiterherstellung, im Vergleich zum Vorjahr um 6,7 Prozent auf 1,18 Billionen Yen zurück. Eine direkte Auswirkung des Handelskriegs zwischen den USA und China.

Die Importe gingen um 1,0 Prozent auf 1,62 Billionen Yen zurück, sodass Japan gegenüber China, seinem größten Handelspartner, ein Defizit von 441,07 Milliarden Yen verzeichnete.

Auswirkungen des Handelskriegs in Japan deutlich spürbar

Zwar haben die Auswirkungen des Handelskriegs etwas nachgelassen, nachdem Washington zugestimmt hat, die geplante Anhebung der Zölle zum 15. Oktober auszusetzen. Allerdings sagen Experten, dass es weiterhin Risikofaktoren gibt, einschließlich der zu erwarteten Abschwächung der US-Wirtschaft, wie aktuelle Daten zeigen.

Auf Asien gesamt gerechnet, verzeichnete Japan ein Handelsbilanzdefizit von 206.93 Milliarden Yen, was auch auf die schlechten Exporte nach Südkorea zurückzuführen ist.

Handelsdefizit auch bei der USA und der EU gesunken

Der Handelsüberschuss Japans und Vereinigten Staaten zum ersten Mal seit sieben Monaten um 3,5 Prozent auf 564,12 Milliarden Yen zurück, da die Nachfrage nach Exporten von Autos und Autoteilen sowie Flugzeugtriebwerksteilen zurückging.

Gegenüber der Europäischen Union verzeichnete Japan ein Handelsbilanzdefizit von 127.34 Milliarden Yen. Begründet von einem Rückgang der Lieferungen von Flugzeugtriebwerksteilen und Lithiumbatterien.

TJT

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