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Seven-Eleven schließt 1.000 Geschäfte in Japan

Umstrukturierungen wegen gesättigtem Markt

Seven-Eleven schließt in Japan 1.000 Läden und streicht 3.000 Arbeitsstellen im ganzen Land.

Unternehmensvertreter teilten am Freitag mit, dass die Zahl der Geschäfte zum ersten Mal seit fünf Jahren zurückgegangenen ist. Aktuell gibt es in Japan 20.993 Seven-Eleven Convenience-Stores

Unternehmen wird umstrukturiert

Zusammen mit dieser Zahl kündigte Seven & I Holdings Inc. an, dass der Konzern umstrukturiert wird. Die Maßnahmen umfassen auch 3.000 Arbeitsplätze und 1.000 Geschäfte, die gestrichen werden.

Die Maßnahmen sind eine Antwort auf das verlangsamte Wachstum der Branche, da der japanische Markt für Convenience-Stores gesättigt ist. Außerdem reagiert das Unternehmen so auf den anhaltenden Arbeitskräftemangel in Japan.

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Die Umstrukturierungen betreffen auch größere Kaufhäuser des Unternehmens, außerdem werden zwei Kaufhäuser, die von Sogo & Co. betrieben werden, verkleinert.

Seven & I Holding will die Maßnahmen bis Februar 2021 abschließen. Bis Ende des Geschäftsjahres 2022 sollen zusätzlich 22 Ito-Yokado Co.-Supermärkte geschlossen oder verkauft werden.

1.000 Seven-Eleven-Läden sollen geschlossen werden

Für die Seven-Eleven Convenience-Stores kündigte Seven & I Holdings an, die Lizenzgebühren der Franchisenehmer angesichts steigender Lohnkosten zu senken und im Laufe dieses Jahres eine Überprüfung von 1.000 unrentablen Läden durchzuführen und zu entscheiden, ob diese geschlossen werden.

„Wir werden die Auswahl und Konzentration fördern“, sagte Ryuichi Isaka, Präsident von Seven & I Holdings, gegenüber Reportern. „Wir haben uns für die Schließung von Filialen entschieden, die wir für schwierig hielten, um die Rentabilität zu verbessern.“

Seven & I Holdings steht immer wieder in der Kritik

Bereits im Februar ist Seven-Eleven Japan Co. in die Kritik geraten, nachdem das Unternehmen einem Franchise-Nehmer in Higashiosaka die Öffnungszeiten geändert hatte. Als Reaktion auf die Kritik fing das Unternehmen an, kürzere Öffnungszeiten in 10 Shops zu testen.

Einer Umfrage des Industrieministeriums zufolge sagten 61 Prozent der Inhaber von Lebensmittelläden, dass die Arbeitskräfte knapp sind. Das sind 39 Prozent mehr als noch 2014. Die Umfrage ergab auch, dass rund 39 Prozent der Inhaber unzufrieden mit der Franchise-Vereinbarung sind – ein Plus von 22 Prozent. Der Grund liegt an der geringen Rentabilität ihrer Filialen und den langen Arbeitszeiten.

Um den Arbeitskräftemangel in Japan zu bekämpfen, kündigte die japanische Regierung an, dass ausländische Studenten nach ihrem Studium auch im Einzelhandel arbeiten dürfen.

Kyodo

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