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Rundum versichert durch die Pandemie

Seven-Eleven verkauft jetzt auch Lebensversicherungen

Japanische Convenience Stores verfügen über ein breites Angebot. Händler wie Seven-Eleven oder Lawson haben alles, was man so braucht. Neben Kleinigkeiten zum Kauf kann man dort auch verschiedene nützliche Dienstleistungen erhalten. Die Läden bieten einen Copy-Service an, sind Post-Stelle und außerdem kann man auch noch bargeldlos bezahlen.

Aufgrund der Pandemie haben aber auch diese Händler zu kämpfen, denn die Gewinne brechen weg, weil die Kunden lieber zuhause bleiben und online einkaufen. Die Umsätze der gesamten Branche sollen im April im Vergleich zum Vorjahr um 10,6 Prozent zurückgegangen sein. Die Zahl der Kunden, die in die Filialen kommen, sank sogar um 18,4 Prozent.

Neues Angebot während Corona

Mit neuen Angeboten, die speziell auf schnelle Transaktionen und bequeme Dienstleistungen zugeschnitten sind, wollen die Convenience Stores aber weiterhin die Kunden erreichen. Das Franchise-Unternehmen Seven-Eleven bietet zum Beispiel ab sofort auch Lebensversicherungen für seine Kunden an.

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Viele Japaner sind wegen der Corona-Pandemie besorgt, die sich bis in den Sommer hinein durchziehen wird. Seven-Eleven kündigte an, eine Partnerschaft mit MS&AD Insurance Group Holdings, einem japanischen Anbieter für Versicherungen, eingegangen zu sein, um auch Lebensversicherungen ins Angebot aufnehmen zu können. Der Vorteil für die Versicherungsgesellschaft besteht natürlich darin, dass sie ihre Vertreter nicht mehr durch die Gegend schicken müssen, was in Zeiten sozialer Distanzierung immer gut bei den Kunden ankommt.

Die ersten teilnehmenden Filialen begannen bereits mit dem Verkauf der Versicherungen. Während MS&AD für gewöhnlich in persönlichen Kontakt mit dem Kunden tritt, können die Kunden von Seven-Eleven ihre Daten über Multifunktionsgeräte eingeben, um sich zu registrieren und die Versicherung abzuschließen. Der Anbieter will außerdem eine Rund-um-die-Uhr-Hotline schalten, die die Kunden auch aus der Ferne berät. Insgesamt hofft das Unternehmen auf diese Weise circa 600.000 Verträge pro Jahr abschließen zu können.

Seven-Eleven ist immer für seine Kunde da

Auch während der Pandemie versuchten die meisten Convenience Stores geöffnet zu bleiben. Allerdings ist die Rückkehr zur Normalität nicht so einfach und die Läden waren gezwungen sich neue Maßnahmen zum Schutz von Mitarbeitern und Kunden zu überlegen. Seven-Eleven begann schon im April damit, Maßnahmen zur sozialen Distanzierung zu ergreifen. Bereits im April installierte das Franchise in allen seinen Läden Barrieren zwischen Kassierern und Kunden.

Auch die Plätze in den Warteschlagen wurden extra markiert, sodass der Mindestabstand immer eingehalten werden kann. Die Convenience Stores verteilten außerdem Flugblätter, um die über die soziale Distanzierung zu informieren. Außerdem wurde die Anzahl an Kunden in den Läden reduziert, um ein möglichst kontaktloses Einkaufen zu ermöglichen.

Bargeld wurde als weiteres Problem erkannt, denn es geht immer wieder von Hand zu Hand. Wer mit Bargeld bezahlt, muss sein Geld in spezielle Münz-Schalen werfen oder die Geldübergabe erfolgt per Tablett. Immer mehr Shops setzen aber auch auf bargeldloses bezahlen, um Kontakte zu vermeiden. So werden vermehrt Kassen für Selbstzahler aufgestellt oder das Bezahlen per Smartphone weiter beworben.

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