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Größte Firmenübernahme in diesem Jahr

SoftBank verkauft ARM für 40 Milliarden US-Dollar an Nvidia

Die SoftBank Group kündigte am Montag an, dass sie den britischen Chipdesigner ARM für 40 Milliarden US-Dollar an Grafikkartenhersteller Nvidia verkaufen wird.

Dem Kauf müssen die zuständigen Behörden in den USA, der EU, Großbritannien und China zustimmen. Laut den Unternehmen soll dies innerhalb von 18 Monaten passieren.

Kauf von ARM katapultiert Nvidia an die Spitze der Halbleiterhersteller

Wenn die Übernahme genehmigt wird, wird es eine der größten Fusionen der Welt in diesem Jahr sein und Nvidia an die Spitze des Halbleitersektors bringen.

ARM wurde 1990 in Großbritannien gegründet, ist auf Mikroprozessoren spezialisiert und dominiert den globalen Smartphone-Markt. Die Chips finden sich aber auch in unzähligen Sensoren, intelligenten Geräten und Cloud-Diensten.

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Nvidia ist insbesondere bekannt für Grafikkarten und hat während der Coronavirus-Krise einen sprunghaften Anstieg der Verkaufszahlen erlebt.

Die Produkte des US-Unternehmens werden auch zunehmend für künstliche Intelligenz und in Rechenzentren eingesetzt.

ARM-Kauf ließ SoftBanks Aktienkurs fallen

SoftBank kaufte ARM 2016 für 32 Milliarden Dollar in einem Geschäft, das die Investoren kaltließ und die Aktien des Unternehmens stark einbrechen ließ.

Analysten sagten damals, SoftBank habe zu viel für das Unternehmen bezahlt und der Kauf belebte die Bedenken über die Bilanz des japanischen Unternehmens wieder.

Nvidia sagte in einer Erklärung, dass es SoftBank im Rahmen des Deals 21,5 Milliarden Dollar in Stammaktien und 12 Milliarden Dollar im Falle einer Übernahme zahlen werde, wovon 2 Milliarden Dollar bei Unterzeichnung fällig werden.

SoftBank kann abhängig von der Leistung von ARM bis zu weitere 5 Milliarden Dollar in bar oder in Aktien erhalten.

Am Montag stiegen die Aktien der SoftBank-Gruppe in die Höhe, nachdem das Unternehmen die Vereinbarung zum Verkauf von ARM getroffen und die Gespräche über die Privatisierung der Gruppe wieder aufgenommen hatten.

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