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HomeNachrichten aus JapanWirtschaftSony zieht sich aus dem Musikgeschäft in Russland zurück

Geschäftsbetrieb nicht mehr möglich

Sony zieht sich aus dem Musikgeschäft in Russland zurück

Sony hat sich auf dem Musikgeschäft in Russland zurückgezogen, da die humanitären Auswirkungen der Invasion des Landes in der Ukraine die Fortsetzung des Betriebs dort unhaltbar machten.

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Der japanische Elektronik- und Unterhaltungsriese verkaufte die russische Tochter seines Musiklabels und übertrug die Verträge der Künstler, die dort unter Vertrag standen, an ein russisches Unternehmen.

Rückzug hat nur geringe Auswirkungen auf Sonys Umsatz

Da viele Länder Russland wegen der Invasion der Ukraine mit Sanktionen belegt haben, erklärte die russische Sony-Niederlassung vor kurzem, dass sie ihre Aktivitäten in dem osteuropäischen Land nicht mehr aufrechterhalten können.

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Die finanziellen Auswirkungen des Rückzugs auf das Unternehmen dürften sich allerdings in Grenzen halten, da die Geschäfte in Russland und der Ukraine nur 7 Prozent des weltweiten Umsatzes des Unternehmens im vergangenen Geschäftsjahr ausmachten.

Viele Unternehmen bleiben in Russland

Neben Sony haben sich bereits einige weitere japanische Unternehmen aus Russland zurückgezogen, allen voran DMG Mori. Viele japanische Unternehmen haben bisher allerdings nur ihre Geschäftstätigkeit eingestellt und von einem Rückzug abgesehen.

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Ein Grund dafür ist, dass viele japanische Unternehmen keine detaillierten Pläne für einen Rückzug im Voraus formuliert haben.

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