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HomeNewsWirtschaftSorge um die wirtschaftliche Sicherheit wird in Japan größer

Abhängigkeit von ausländischen Herstellern soll verringert werden

Sorge um die wirtschaftliche Sicherheit wird in Japan größer

Die Sorge um die wirtschaftliche Sicherheit wegen der Differenzen der USA mit China wird in Japan immer größer.

Laut dem jährlichen Weißbuch für den Handel soll das Land seine Zulieferer diversifizieren und stärker mit den USA und anderen westlichen Ländern zusammenarbeiten, um die Lieferketten zu schützen und so für mehr Stabilität sorgen.

Wirtschaftliche Sicherheit muss gestärkt werden

Das Weißbuch des Ministeriums für Wirtschaft, Handel und Industrie betonte auch, dass es essenziell sei, gründliche Maßnahmen zu ergreifen, um zu verhindern, dass sensible Technologien nach außen dringen.

Im Weißbuch heißt es, dass die Länder angespornt worden seien, die wirtschaftliche Sicherheit zu stärken, nachdem die Coronavirus-Pandemie die Fragilität der Lieferketten aufgedeckt habe, und nannte als Beispiel die Unterbrechung der medizinischen Versorgung.

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Der Bericht betont außerdem die Notwendigkeit, Forschung, Entwicklung und Investitionen in Technologien von strategischer Bedeutung zu fördern, mit dem Ziel, die heimische Produktion zu stärken und einen Wettbewerbsvorteil zu sichern.

Japan will seine Abhängigkeit von ausländischen Herstellern lösen

Um die Abhängigkeit Japans von ausländischen Herstellern zu reduzieren, verabschiedete das Kabinett Anfang des Monats eine Wachstumsstrategie, um die heimische Entwicklung und Produktion von hochmodernen Halbleitern inmitten einer globalen Chip-Krise zu fördern.

Zu den internationalen Herausforderungen gehört die Sorge, dass protektionistische Maßnahmen wie Zollerhöhungen zur Norm werden könnten und dass Länder, die Industriesubventionen und andere Unterstützung anbieten, den Wettbewerb beeinflussen könnten, so das Weißbuch.

Diese Probleme sollten durch Regelsetzung bei der Welthandelsorganisation und strategische Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor angegangen werden, heißt es weiter.

In Bezug auf die zunehmende Bedeutung von Menschenrechten und Umweltfragen bei geschäftlichen Aktivitäten argumentiert das Weißbuch, dass die Arbeitsbedingungen und die Umweltverschmutzung an den Standorten, an denen die Rohstoffe bezogen werden, stärker als je zuvor berücksichtigt werden müssen.

Das Papier warnt zwar vor dem Risiko von Handelsbeschränkungen im Falle schwerwiegender Verstöße, hebt aber auch hervor, dass ein Beitrag zur Lösung solcher Probleme neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen könnte.

Aufgrund der erhöhten Aufmerksamkeit von Investoren müssen Unternehmen, die an der Tokyoter Börse notiert sind, nun höhere Standards für die Unternehmensführung einhalten, einschließlich der Berücksichtigung von Menschenrechten und Klimawandel.

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