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Stimmung der japanischen Unternehmen fällt weiter

Handelskrieg und schwacher Export belasten Stimmung bei japanischen Unternehmen

Die Stimmung bei großen japanischen Unternehmen hat sich von April bis Juni verschlechtert, da der Handelskrieg zwischen den USA und China sowie ein schwacher Export die Stimmung drücken.

Die Verschlechterung der Unternehmensstimmung verstärkt die Besorgnis der Bank of Japan, da sie eine Verlangsamung das Wirtschaftswachstum bedeuten kann.

Japans Leitindex fällt

Die vierteljährliche Takan-Umfrage der Bank of Japan wird voraussichtlich zeigen, dass der Leitindex für das Vertrauen der Unternehmen im Juni von 12 im Vorjahr auf 9 gesunken ist.

Damit würde der Leitindex auf niedrigsten Wert, seit er im September 2016 auf plus 6 fiel, sinken.

Mehr zum Thema:  Bank of Japan: Schlechte Inflationsaussichten für das Land

„Die Verlangsamung der Weltwirtschaft, schwache Exporte und eine geringere Nachfrage nach Halbleiterprodukten haben die Stimmung der Hersteller beeinträchtigt“, sagte Yasunari Tanaka, Forscher am Mitsubishi Research Institute. „Eine Eskalation des Handelskonflikts zwischen den USA und China schadet den Exporten und die Aufwertung des Yen hat das Umfeld für Unternehmensgewinne beschädigt.“

Stimmung von Unternehmen fällt weiter, Inlandsnachfrage stabil

Bereits in der März-Umfrage sank die Stimmung bei japanischen Unternehmen so stark, wie seit sechs Jahren nicht mehr. Aber das Tempo wird sich in der Juni-Umfrage verlangsamen, da eine solide Inlandsnachfrage und der die verlängerte Golden Week durch die Inthronisierung des neuen Kaisers, die Stimmung stützt.

Es wird erwartet, dass die Großunternehmen ihre Investitionspläne für dieses Geschäftsjahr um 8,9 Prozent erhöhen werden, gegenüber den in der März-Umfrage prognostizierten 1,2 Prozent.

„Obwohl die Unsicherheit über die Situation in Übersee gestiegen ist, erwarten wir, dass die Nachfrage nach der Modernisierung alternder Anlagen sowie nach Rationalisierung und arbeitssparenden Investitionen solide bleiben wird“, sagte Koichi Ishida, Ökonom am Japan Research Institute.

Das Handelsministerium wird die Zahlen der Fabrikproduktionen am 28. Juni bekannt geben.

Einzelhandelsverkäufe steigen

Die Einzelhandelsverkäufe im Mai, die das Ministerium am 27. Juni veröffentlichen wird, sollten gegenüber dem Vorjahr um 1,2 Prozent gestiegen sein, gestützt durch den Autoverkauf, nachdem sie im April um 0,4 Prozent gestiegen waren, wie eine Umfrage ergab.

Der Tokyoter Verbraucherpreisindex (CPI), der Ölprodukte, aber keine Preise für frische Lebensmittel beinhaltet, stieg im Juni gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Prozent. Der Anstieg verlangsamte sich aufgrund fallender Ölpreise.

Quelle: JT, AT

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