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Südkoreas rückläufige Exporte signalisieren einen schlechten Monat für den Welthandel

Handelsstreit mit Japan macht sich bemerkbar

Südkoreanische Exporte, die für den Welthandel von großer Bedeutung sind, sollen laut Experten zum achten Mal in Folge rückläufig sein. Besonders der Handelsstreit mit Japan belastet die weltweite Nachfrage.

Südkoreas Exporte gingen in den ersten 20 Tagen des Julis gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent zurück, wie Daten der Regierung zeigen. Die Verkäufe von Halbleitern ging um 30 Prozent zurück, während die Lieferungen nach China um 10 Prozent zurückgingen.

Exportbeschränkungen und US-chinesischer Handelskrieg drückten Exporte

Die Bank of Korea senkte in der vergangenen Woche den Leitzins und die Prognose für das Wirtschaftswachstum 2019 fiel auf 2,2 Prozent. Sie führte den US-chinesischen Handelskrieg und die Verschärfung der Exportkontrollen für Materialien vonseiten Japans an, die für die Rolle Südkoreas in der Technologieversorgungskette von entscheidender Bedeutung sind. Ein Abschwung in der Halbleiterindustrie hat auch die koreanischen Exporte belastet.

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China und Singapur melden nachlassendes Wirtschaftswachstum

Südkoreas 20-Tage-Handelszahlen sind ein Indikator für die weltweite Nachfrage, da sie vorzeitig veröffentlicht werden und koreanische Unternehmen tief in die globale Lieferkette integriert sind.

Die Daten zum Bruttoinlandsprodukt des Landes für das zweite Quartal, die Ende dieser Woche vorliegen, werden auch dazu beitragen, die Gesundheit der globalen Nachfrage zu messen, nachdem China und Singapur ein nachlassendes Wirtschaftswachstum vermeldet hatten.

Die koreanischen Importe gingen in den ersten 20 Tagen des Monats Juli gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozent zurück. Die Exporte in die USA gingen um 5,1 Prozent zurück, während die nach Japan um 6,6 Prozent zurückgingen. Die Einfuhren aus den USA stiegen um 3,7 Prozent, während die aus Japan um 15 Prozent zurückgingen.

Quelle: JTJ

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