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Großes Wachstumspotential

Tencent will das globale Wachstum von japanischen Games, Anime und Manga ankurbeln

Das chinesische Unternehmen Tencent Holding Ltd. sieht viel Potenzial in Games, Anime und Manga und will das globale Wachstum ankurbeln.

Das chinesische Unternehmen, das unter anderem auch an Epic Games beteiligt ist, hatte im letzten Monat zwei japanische Gamestudios gekauft.

Kauf von Gamestudios ist erst der Beginn einer Einkaufstour für Tencent

Nach Angaben eines Unternehmenssprechers war dies nur der Beginn einer Einkaufstour. Tencent plant in Japan weiter Fuß zu fassen und will sich Japans Erfahrung in der Herstellung von Konsolenspielen und der Schaffung von Franchise-Unternehmen nutzen. Das Unternehmen verhandelt derzeit mit mehreren Studios über Investitionen.

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Tencent betrachtet die japanische Unterhaltungsindustrie seit Langem als einem Bereich, der optimiert werden kann, in dem bessere Vertriebs- und Marketingstrategien erheblich höhere Einnahmen versprechen.

Dazu gehören auch Anime und Manga, die sich weltweit einer immer größeren Beliebtheit erfreuen. Tencents Vision ist es, bei Aufbau eines Marvel Universe ähnlichen Multimedia Franchise zu helfen, berühmte Anime- und Manga-Helden und -Storys in Videospiele zu packen und das Beste aus jedem Stück geistigen Eigentums herauszuholen.

Tencent kämpft dabei allerdings auf einem hart umkämpften Markt, ist aber bereit viel Geld zu investieren, um sich die Rechte an beliebten japanischen Franchise-Übernehmen zu sichern.

Marvelous und PlatinumGames als Einstieg in den Ausbau der japanischen Unterhaltungsindustrie

Dafür investierte Tencent in Marvelous, um so von dem Erfolg des Unternehmens bei der Entwicklung von Konsolenspielen zu profitieren.

Die Strategie passt dabei zu dem chinesischen Unternehmen, das als alleiniger Distributor von offizieller Switch-Hardware und -Software in China eine große Marktmacht im Konsolenmarkt einnehmen wird.

Tencent beteiligte sich Anfang dieses Jahres auch an PlatinumGames Inc., dem Entwickler von Bayonetta und Nier: Automata.

Im Februar versicherte Kenichi Sato, Mitbegründer und Chief Executive Officer von PlatinumGames, den Fans, dass die sogenannte Kapitalallianz mit Tencent das Management des Unternehmens nicht beeinträchtigen würde, und sagte: „Sie respektieren unsere Autonomie als Spieleentwickler.“

Das Studio, dessen Arbeiten bisher von größeren Partnern wie Nintendo und Square Enix Holdings Co. veröffentlicht wurden, suchte nach Hilfe, um zu wachsen und sein eigener Verlag zu werden, während Tencent ein hohes Potenzial für seine Kreationen auf dem chinesischen und mobilen Markt sieht. „Der Deal ist eine Win-Win-Situation“, schrieb Sato.

TJT

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