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Negative Auswirkungen befürchtet

Toyota verzichtet auf TV-Werbung mit den Olympischen Spielen

Toyota teilte am Montag mit, dass das Unternehmen keine TV-Werbung mit dem Thema Olympische Spiele schalten werden würde. Zudem würde der Präsident des Unternehmens auch nicht an der Eröffnungszeremonie der Spiele teilnehmen.

Das Unternehmen gehört zu den Top-Sponsoren der Spiele, allerdings befürchtet der Autohersteller angesichts der Kritik, die die japanische Öffentlichkeit an den Spielen äußert, dass Werbung zu dieser Zeit eher schaden würde.

Toyota fürchtet negativen Effekt durch Werbung

Toyota hatte bereits einen TV-Spot fertig, in dem einige der Athleten, die an den Olympischen Spielen teilnehmen, gezeigt werden.

Allerdings warnte Toyota Chief Communication Officer Jun Nagata davor, dass so eine Werbung auch einen negativen Effekt haben könnte.

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„Wir werden die Athleten voll unterstützen und zu den Spielen beitragen, indem wir Fahrzeuge und andere Mittel bereitstellen“, so Nagata.

Mehrere Sponsoren haben sich bereits zurückgezogen

Mit der Entscheidung, die Olympischen Spiele nicht für Werbezwecke zu nutzen, steht Toyota nicht allein da.

Rund 60 Unternehmen haben 361 Milliarden Yen (ca. 2.69 Milliarden Euro) an Sponsorengeldern bezahlt, um die Spiele für Marketingzwecke zu nutzen.

Insbesondere die Entscheidung, dass keine Zuschauer zugelassen sein würden, stieß vielen Sponsoren sauer auf.

Akimasa Yoneda, CEO des Reisedienstleisters KNT-CT Holdings Co. erklärt dazu: „Wir haben als Sponsor unter der Prämisse unterschrieben, dass es Zuschauer geben würde, daher war es unerwartet, dass wir keine Zuschauer haben. Die Entscheidung wird zu Verlusten für viele Unternehmen führen, die erwartet hatten, dass sie aus dem Sportereignis nach einjähriger Verschiebung Kapital ziehen können.“

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