Stats

Anzeige
Home News Wirtschaft Über 700 Gaststätten haben 2020 in Japan Insolvenz angemeldet

Weniger als 2019

Über 700 Gaststätten haben 2020 in Japan Insolvenz angemeldet

2020 haben 715 Gaststätten in Japan wegen der Pandemie Insolvenz angemeldet. Laut Teikoku Database ist die Anzahl damit die drittgrößte seit 20 Jahren.

Insgesamt sind 183 Bars 2020 in die Insolvenz gegangen, so viele wie noch nie innerhalb eines Jahres seit 2000.

Pandemie hatte 2020 nicht so starke Auswirkungen für Gaststätten wie die Steuererhöhung 2019

Damit sind die Auswirkungen der Pandemie für Gaststätten allerdings knapp unter denen der Erhöhung der Verbrauchssteuer von 8 auf 10 Prozent, die dazu geführt hat, dass 784 Gastronomen 2019 Insolvenz angemeldet haben.

LESEN SIE AUCH:  Durch das Coronavirus verursachte Insolvenzen erreichen in Japan ein neues Hoch

Ein Sprecher von Teikoku Database sagte zur Marktanalyse: „Es ist nicht zu erwarten, dass die Zahl der Insolvenzen im laufenden Geschäftsjahr stark sinken wird, da Restaurants und Bars früher schließen sollen und die Zahl der Infektionen in einigen Präfekturen wieder ansteigt.“

Laut des Sprechers soll der Beginn der Impfungen im Februar, die Konjunkturmaßnahmen und die Olympischen Spiele in Tokyo, die Geschäftsaussichten etwas verbessern.

Subventionsprogramme wirkten sich positiv aus

Laut des Berichts stiegen in den ersten acht Monaten 2020 die Insolvenzen im Vergleich zum Vorjahr stark an, danach änderte sich der Trend allerdings, da sich die Subventionsprogramme „Go To Travel“ und „Go To Eat“ positiv auf die Gaststätten auswirkte.

Finanzielle Hilfen für Restaurants und Bars, die der Aufforderung zur Schließung bis 20 Uhr im Rahmen des zweiten Ausnahmezustands nachkamen, trugen ebenfalls zur Verringerung der Geschäftsaufgaben in den letzten Monaten des letzten Geschäftsjahres bei.

Anzeige
Anzeige

Weitere Themen

Kommentare

0 Kommentare
Inline Feedbacks
View all comments