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ufotable soll Mittel einer Wohltätigkeitsauktion für das Erdbeben 2011 missbraucht haben

Das Bunshun Magazin veröffentlichte weitere Anschuldigungen gegen das Anime-Studio ufotable. Das Studio soll Steuerschulden haben und Mittel einer Wohltätigkeitsauktion für das Erdbeben 2011 missbraucht haben.

Das Magazin schreibt, dass sich ufotables Steuerschulden auf 400 Millionen Yen (ca. 3.157.600 Euro) belaufen und bezieht sich dabei auf das Tokyo Taxation Bureau.

Im gleichen Artikel schreibt das Magazin, dass gegen das Studio wegen Veruntreuung von Mittel aus einer Wohltätigkeitsauktion für das Tōhoku-Erdbeben 2011 ermittelt wird. Sollte sich diese Anschuldigung bewahrheiten, kann das für die Verantwortlichen eine Gefängnisstrafe von bis zu 10 Jahren bedeuten.

Das Magazin berichtete bereits im März darüber, dass das Taxation Bureau die Räume von unfotable durchsucht hat.

Dem Bericht zufolge sind die Cafés in Koeji und Tokushima sowie das Studio in Shimoigusa durchsucht worden. Das Steuerbüro wirft ufotable-Gründer, stellvertretender Direktor und Präsident Hikaru Kondo, vor, einen Teil der Einnahmen aus Warenverkäufen des Studios direkt erhalten zu haben.

ufotable wurde 2000 gegründet und ist unter anderem bekannt durch seine Anime-Adaption des Fate Franchise. Außerdem sind The Garden of Sinners und Touken Ranbu im Studio entstanden. Auch Demon Slayer: Kimetsu no Yaiba, der vor Kurzem in Deutschland bei Wakanim startete, entstand bei ufotable.

Neben der Produktion von Anime betreibt das Studio auch eine Reihe von Cafés und verkauft Merchandise.

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