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Investitionen besonders bei Herstellern gefallen

Umsätze von Unternehmen in Japan so stark wie zuletzt 2011 eingebrochen

Laut Daten des japanischen Finanzministeriums haben Unternehmen im Land im ersten Quartal einen Umsatzeinbruch verzeichnet, wie zuletzt beim Tsunami 2011.

Die Umsätze in allen Industriesektoren fielen um 7,5 Prozent auf 344,59 Billionen Yen.

Stärkster Rückgang seit dem Tsunami 2011

Der Rückgang war der stärkste Quartalsrückgang seit dem Einbruch im April bis Juni 2011 nach dem großen ostjapanischen Erdbeben und den anschließenden Katastrophen in der Region Tohoku, so das Ministerium.

Das Finanzministerium veröffentlichte die revidierten Zahlen, nachdem es Daten von Unternehmen gesammelt hatte, die keine Daten im vorläufigen Bericht, der im Juni veröffentlicht wurde, beigesteuert haben.

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Der Gewinn der Steuern wurde auf einen Rückgang um 28,4 Prozent auf 15,93 Billionen Yen revidiert, nachdem im Juni 32,0 Prozent gemeldet worden waren. Dies war immer noch der stärkste Rückgang seit dem Quartal Juli bis September 2009, als der Gewinn der Steuern um 32,4 Prozent einbrach.

Die Investitionsausgaben wurden von einem Wachstum von 4,3 Prozent in der ersten Umfrage auf einen Anstieg von 0,1 Prozent nach unten revidiert, da sie zwar von der Pandemie betroffen waren, sich aber in etwa auf dem Niveau des Vorjahres halten konnten.

Die Investitionen für Bereiche wie den Bau von Fabriken und zusätzlicher Ausrüstung beliefen sich nach Angaben des Finanzministeriums auf insgesamt 15,69 Billionen Yen, gegenüber 16,35 Billionen Yen in den vorläufigen Daten.

Dienstleistungsbranche gleicht Zahlen etwas aus

Die Investitionsausgaben der Hersteller gingen um 5,3 Prozent auf  4,98 Billionen Yen zurück und wurden von der ursprünglichen Schätzung um 0,6 Prozent nach unten revidiert, während das Wachstum der Investitionen der Dienstleistungsbranchen von 6,2 Prozent auf 2,9 Prozent auf 10,72 Billionen Yen zurückgingen.

Der Gesamtanstieg der Investitionen folgte auf einen Rückgang um 3,5 Prozent im Vorquartal.

In der Dienstleistungsbranche stiegen die Investitionsausgaben der Immobilienfirmen um 28,2 Prozent, von 20,5 Prozent nach oben revidiert, wodurch die Schwäche in der Herstellungsbranche ausgeglichen wurde.

Im Quartalsvergleich stiegen die saisonbereinigten Investitionsausgaben um 3,6 Prozent, revidiert gegenüber dem vorläufigen Wert von 6,7 Prozent Wachstum, wobei jedoch der erste Anstieg seit drei Quartalen verzeichnet wurde.

Unter Berücksichtigung der jüngsten Investitionszahlen wird das Cabinet Office voraussichtlich am 3. August eine weitere Revision der Daten zum Bruttoinlandsprodukt für den Zeitraum Januar bis März veröffentlichen.

Im Juni revidierte das Ministerium das Bruttoinlandsprodukt für das Quartal auf eine annualisierte reale Schrumpfung von 2,2 Prozent nach oben, nachdem es in den vorläufigen Daten noch um 3,4 Prozent geschrumpft war.

TJT

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