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Umsatz von Japans Convenience-Stores rückläufig

Schwache Umsätze wegen geringer Nachfrage nach Zigaretten

Der Umsatz von Convenience-Stores in Japan ging im September gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Prozent zurück. Ein Grund dafür ist, dass immer weniger Japaner Tabak kaufen.

Der Umsatz der sieben größten Convenience-Store-Betreibern belief laut der Japan Franchise Association auf 877,78 Milliarden Yen.

Convenience-Stores kämpfen gegen schwache Nachfrage von Tabak

Grund dafür laut des Branchenverbands ist die schwache Nachfrage nach Zigaretten. Im September 2019 stiegen die Verkäufe an, da Japan einen Monat später die Tabaksteuer angehoben hat.

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Die Zahl der Kunden stieg zum ersten Mal seit sieben Monaten. Allerdings belief sich der Anstieg nur auf 0,6 Prozent. Die durchschnittlichen Ausgaben pro Kunden fielen allerdings zum ersten Mal seit elf Monaten um 1,6 Prozent. Laut des Branchenverbands ist der Rückgang ebenfalls auf die schwachen Tabakverkäufe zurückzuführen.

Im August verzeichnete die Branche ein Wachstum von 0,38 Prozent, da der heiße Sommer die Verkäufe von Erfrischungsgetränke und Speiseeis kräftig angekurbelt hatte.

Schließung von Filialen und Stellenstreichungen

Erst vor wenigen Tagen kündigte Seven-Eleven an, dass 1.000 Läden in ganz Japan geschlossen und 3.000 Arbeitsplätze abgebaut werden.

Die Maßnahme ist eine Antwort auf das langsame Wachstum der Branche und dass der Markt gesättigt ist.

Neben Seven-Eleven überlegen zurzeit auch andere Convenience-Store-Betreiber über Umstrukturierungen.

Die Branche kämpft bereits seit geraumer Zeit mit einem langsamen Wachstum und einen Arbeitskräftemangel, der die Branche dazu zwingt über die 24 Stunden Öffnungszeiten nachzudenken.

Kritik an Unternehmen

Zudem sind die Unternehmen immer wieder in der Kritik, da sie nur sehr langsam auf die schwierigen Umstände ihrer Franchisenehmer eingehen.

Einer Umfrage des Industrieministeriums zufolge sagten 61 Prozent der Inhaber von Lebensmittelläden, dass die Arbeitskräfte knapp sind. Das sind 39 Prozent mehr als noch 2014. Die Umfrage ergab auch, dass rund 39 Prozent der Inhaber unzufrieden mit der Franchise-Vereinbarung sind – ein Plus von 22 Prozent. Der Grund liegt an der geringen Rentabilität ihrer Filialen und den langen Arbeitszeiten.

MA

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