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Tourismusbranche reagiert verhalten

Wirtschaft begrüßt Japans Exit-Strategie aus den Corona-Maßnahmen

Jiji: Die japanische Wirtschaft begrüßt die Exit-Strategie aus den Corona-Maßnahmen der japanischen Regierung.

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Die Japan Business Federation (Keidanren) hatte bereits vor einigen Tagen gefordert, dass die Maßnahmen entschärft werden, da immer mehr Unternehmen mit Problemen zu kämpfen haben. Außerdem möchte sie auch die Quarantäne-Zeit bei der Einreise nach Japan verkürzen.

Exit-Strategie ist willkommen, aber mit weiteren Forderungen verbunden

Dementsprechend sagte Keidanrens Präsident zur Exit-Strategie: „Ich begrüße den Plan der Regierung sehr.“

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Yoshinori Isozaki, Präsident von Kirin Holdings, sprach sich für den Ausschank von alkoholischen Getränken in Restaurants und Bars aus, nachdem Standards für Impfungen und Maßnahmen zur Verhinderung von Infektionen, einschließlich der Installation von Acrylabscheidern, festgelegt worden waren.

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Takeshi Niinami, Präsident von Suntory, forderte mit einem Verweis auf die Fortschritte bei der Einführung von Impfstoffen eine schnellstmögliche Lockerung der Beschränkungen gegen das Coronavirus.

„Während die Regierung erwägt, die Beschränkungen ab etwa November zu lockern, was ich begrüße, denke ich, sie sollten es sofort tun“, so Niinami.

„Der Plan der Regierung wird hoffentlich dazu führen, dass die Menschen mehr Möglichkeiten haben, auswärts zu essen“, sagte ein Vertreter eines großen Izakaya-Betreibers.

Ein Sprecher eines großen Kaufhausbetreibers sagte: „Der Plan ist sehr willkommen, besonders vor der Verkaufssaison zum Jahresende.“

Tourismusbranche ist vorsichtig

In der Tourismusbranche hält sich die Vorfreude in Grenzen. Zwar hat man mit erheblichen Umsatzbußen zu kämpfen, allerdings sagte ein Sprecher eines großen Reisebüros: „Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Infektionszahlen, nachdem die Lockerungen unternommen wurden, wieder ansteigen werden.“

Auf einem Seminar der Japan Association of Corporate Executives (Keizai Doyukai) am Donnerstag sagte Keiichiro Kobayashi, Professor an der Keio Universität: „Wir müssen uns mit dem Coronavirus auf einer Zeitachse von fünf, sechs oder vielleicht zehn Jahren auseinandersetzen.“

„Wir müssen unsere Vorstellungskraft nutzen, um eine dynamische Wirtschaft und Gesellschaft wiederherzustellen und Wachstum in einem Umfeld mit dem Coronavirus zu erreichen“, so Kengo Sakurada, der Vorsitzende von Keizai Doyukai.

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