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Welle von Geschäftsaufgaben befürchtet

Zahl der Insolvenzen in Japan im April so niedrig wie zuletzt vor 50 Jahren

Die Zahl der Insolvenzen ist im April in Japan so stark gesunken, wie zuletzt vor 50 Jahren.

Laut Tokyo Shoko Research sank die Zahl um 35,8 Prozent auf 477.

Weniger Insolvenzen dank staatlicher Subventionen

Damit gingen die Insolvenzen in Japan zum 10. Mal in Folge zurück. Die Daten von Tokyo Shoko Reaearch umfassen Insolvenzen mit Verbindlichkeiten von 10 Millionen Yen (ca. 75.397 Euro) oder mehr.

Laut des Kreditforschungsunternehmens zeigen die Daten, dass die staatlichen Subventionen eine positive Auswirkung auf den Markt haben.

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Dennoch trifft die Pandemie bestimmte Branchen weiterhin hart, die Zahl der Insolvenzen ist vor allem in der Restaurantbranche hoch.

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen, im Zusammenhang mit der Pandemie, lag im April bei 134 und überstieg damit im vierten Monat in Folge die 100, als die japanische Regierung im Januar zum zweiten Mal den Ausnahmezustand wegen des Coronavirus ausrief.

Gaststättengewerbe verzeichnet die größte Anzahl an Geschäftsausgaben

Das Gaststättengewerbe verzeichnete die größte Anzahl von Insolvenzen wegen der Pandemie. Auch bei Lebensmittelherstellern und -verkäufern, Baufirmen, Bekleidungsunternehmen und Hotelbetreibern gab es deswegen viele Geschäftsausgaben.

„Die finanzielle Unterstützung der Regierung hat vorübergehend dazu beigetragen, den Cashflow der vom Coronavirus betroffenen Unternehmen zu verbessern und hatte einen signifikanten Effekt auf die Eindämmung der Gesamtinsolvenzen“, so ein Sprecher von Tokyo Shoko Research.

Da die Notfinanzierungsmaßnahmen seit über einem Jahr in Kraft sind, sehen sich einige Unternehmen jedoch mit übermäßigen Schulden konfrontiert, die nicht mit den Einnahmen aus dem Kerngeschäft zurückgezahlt werden können, so der Sprecher.

Dies sei ein Nebeneffekt der Maßnahmen, warnte der Sprecher und zeigte sich besorgt über einen Anstieg der Zahl der Firmen, die in naher Zukunft in Konkurs gehen könnten. Eine Schätzung, die viele Ökonomen teilen.

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