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Arbeitslosenquote im Juli überaschenderweise gesunken

Zahl der offenen Stellen in Japan auf ein Rekordtief gesunken

Die Zahl der offenen Arbeitsstellen ist im Juni in Japan auf den niedrigsten Stand seit mehr als fünf Jahren gesunken.

Zudem zeigen Daten der japanischen Regierung, dass viele Menschen aufgrund der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie arbeitslos wurden.

Deutlich weniger offene Stellen in Japan

Das Verhältnis zwischen Arbeitsplätzen und Bewerbern verschlechterte sich von 1,20 im Mai auf 1,11 und fiel damit nach Angaben des Ministeriums für Gesundheit, Arbeit und Soziales im sechsten Monat in Folge auf den niedrigsten Stand seit Oktober 2014.

Das Verhältnis von 1,11 bedeutet, dass auf 100 Arbeitssuchende 111 offene Stellen kamen. Die Statistik basiert auf Daten, die bei den HelloWork-Arbeitsvermittlungszentren des Ministeriums gesammelt wurden.

Mehr zum Thema:  Bank of Japan erwartet ein Schrumpfen der Wirtschaft von 4,7 Prozent

Die Zahl der effektiven Arbeitssuchenden stieg im Juni im Vergleich zum Vormonat um 5,4 Prozent.

Nach Präfekturen betrachtet, war die Quote der offenen Stellen in Okinawa mit 0,75 am niedrigsten.

Nach Industriezweigen betrachtet, erlitten die Dienstleistungssektoren wie Immobilienmakler und der Vergnügungssektor mit 34,8 Prozent den stärksten Rückgang an Stellenangebote, gefolgt von einem Einbruch um 34,2 Prozent im verarbeitenden Gewerbe und einem Einbruch um 29,4 Prozent im Beherbergungs- und Gaststättengewerbe.

Zahl der Arbeitslosen gestiegen

Daten des Ministeriums für Innere Angelegenheiten und Kommunikation zeigten, dass die Zahl der Arbeitslosen vor der Saisonbereinigung im Vergleich zum Vorjahr um 330.000 auf 1,95 Millionen gestiegen ist, das ist der fünfte Monat in Folge.

Die Ergebnisse zeigten, dass sich die Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt in Japan aufgrund der Pandemie weiter verschlechterten und dass die im April und Mai von der Regierung verhängte Erklärung des Ausnahmezustands sich negativ auf Unternehmen auswirkte.

Die Arbeitslosenquote sank im Juni unerwartet auf 2,8 Prozent, zum ersten Mal seit sieben Monaten. Die Arbeitslosenquote lag im Mai bei 2,9 Prozent und erreichte damit im dritten Monat in Folge den höchsten Stand seit Mai 2017.

Die saisonbereinigte Zahl der Arbeitslosen sank im Berichtsmonat gegenüber dem Vormonat um 30.000 oder 1,5 Prozent auf 1,94 Millionen.

Davon hatten 740.000 Menschen freiwillig ihren Arbeitsplatz verlassen, unverändert gegenüber dem Vormonat, während 600.000 entlassen wurden, was einem Anstieg um 80.000 entspricht, und 470.000 neue Arbeitssuchende waren, was einem Rückgang um 50.000 entspricht.

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