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Forscher wollen japanische Trüffel als Luxusartikel etablieren

International ist die Tatsache, dass in Japan Trüffel in der Wildnis wachsen noch wenig bekannt. Forscher sehen in diesen allerdings das Potenzial, sie als begehrte Delikatessen im Luxus Segment zu vermarkten.

Während die Trüffel-Pilze auf dem Land kaum Aufmerksamkeit erregen, versuchen die Präfekturen Kumamoto und Ibaraki mit technologischer Hilfe den Anbau des Genussmittels für den kommerziellen Markt zu ermöglichen.

Nur wenige Leute wussten überhaupt, dass es in den Regionen Trüffel gibt, stellt der Leiter der Forschungsgruppe fest. Akihiko Kinoshita arbeitet im Forestry and Forest Products Research Institute des Forschungszentrum Kyushu an der Entwicklung der passenden Technik.

Die Forscher konzentrieren sich auf die Sorten Tuber indicum und Tuber japonicum, die sich von den bekannten weißen und schwarzen Trüffeln unterscheiden. Beide Sorten gibt es bisher nur in Japan.

Die ersten einheimischen, künstlich angebauten Trüffel ernteten die Verantwortlichen 2017 in den Präfekturen Tochigi und Okayama. Speziell behandelte Sporen pflanzten sie in Tsukuba, Präfektur Ibaraki, an. In diesem Winter sollen die ersten Pflanzungen in Kumamoto folgen.

Die Mitglieder der Forschungsgruppe gehen davon aus, dass es insgesamt sieben Jahre dauern wird, bis erste Erfolge zu erwarten sind. Bisher sind Trüffel vor allem in Europa, den USA, China und in den Ländern der nördlichen Hemisphäre zu finden. Weiße Trüffel, von denen es etwa 80 verschiedene Sorten gibt, gehören zu den hauptsächlich verwendeten.

In Japan wurden bisher 20 verschiedene Sorten Trüffel in den Wäldern zwischen Hokkaido und Miyazaki entdeckt. Die erste Sorte fanden die Japaner 1976 in der Präfektur Tottori. Im Jahr 2015 startete das Forschungsinstitut eine erste Studie über japanische Trüffel.

Die Luxus-Pilze sind schwer zu finden, da sie unter der Erde wachsen und nur schwer von ähnlichen, aber wertlosen, Pilzen unterschieden werden können. Deswegen baten die Forscher Pilzfreunde aus ganz Japan sie mit ihrer Erfahrung zu unterstützen.

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