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Japan verliert bei der Qualität seiner wissenschaftlichen Forschung Ansehen

Eine Untersuchung der Japan Science and Technology Agency zeigte, dass Japan im Bezug auf die Qualität seiner wissenschaftlichen Forschung immer mehr Ansehen verliert. Auf Platz 2 des Rankings liegt mittlerweile China, hinter den USA, die auf dem ersten Platz liegen.

In der Studie, in der Länder anhand ihres Umfangs qualitativ hochwertiger Artikel bewertet wurden, die zwischen 2015 und 2017 in 151 Wissenschafts- und Technologiefeldern veröffentlicht wurden, lag China in 71 Feldern an der Spitze. Die verbleibenden 80 Stellen wurden von den USA besetzt. Damit sind beide Länder, laut der Studie, die führenden Forschungsnationen. Umgekehrt zeigte die japanische Studie für Japan über 20 Jahre einen deutlichen Rückgang.

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Bei der Umfrage von JST wurde die Qualität eines Artikels mit seiner Erkennbarkeit gleichgesetzt, indem die Häufigkeit gemessen wurde, wie oft andere Artikel sich auf einen anderen Artikel beziehen. Anhand der Essay-Datenbank des niederländischen Forschungsverlegers Elsevier analysierte das Team die Top 10 Prozent der Artikel mit den höchsten Durchschnittszitierungen im Zeitraum 2015 bis 2017.

China ist vor allem in der mathematischen Forschung führend, die die Grundlagen für Ingenieurwissenschaften, Materialwissenschaften und Informatik beschafft. In der vorliegenden Studie von 2015 bis 2017 wurde China in 146 Bereichen in den Top 5 eingestuft, fast in jedem untersuchten Gebiet. Während China einen Anstieg verzeichnete, hält die USA die Mehrheit der Spitzenplätze in den Lebenswissenschaften.

Vor zwanzig Jahren war Japan in 83 Disziplinen in den Top-5-Rankings vertreten, ließ nun aber deutlich nach. Die wichtigsten Arbeiten sind der dritte Platz in der Krebsforschung und in der Kolloidoberflächenforschung. Sogar Bereiche, in denen Japan in der Vergangenheit stark war, wie Chemie und Materialwissenschaften, haben einen allmählichen Rückgang der Zitationen erlebt.

Quelle: MS, AS

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