• News
  • Podcast
Home News Wissenschaft Japanische Forscher an Bild von schwarzem Loch beteiligt
Anzeige

Japanische Forscher an Bild von schwarzem Loch beteiligt

Forscher aus Japan leisteten einen wichtigen Beitrag in dem internationalen Team, dem es erstmals gelang, ein schwarzes Loch zu fotografieren. Experten gehen davon aus, dass die Verantwortlichen damit gute Chancen auf einen Nobelpreis haben.

Japanische Forscher halfen bei der Visualisierung der Daten, die ein Netz verstreuter Radioteleskope gesammelt hat. Diese Zusammenschaltung schuf ein Radioteleskop, das der Größe der Erde entspricht. Das japanische Team war auch selbst für ein Teleskop zuständig.

Die Veröffentlichung des Bildes, das einen Flammenring zeigt, ging um die Welt. Viele sehen darin eine weitere Möglichkeit, mehr über das Universum zu erfahren. Albert Einstein gelang es vor etwa einem Jahrhundert die Existenz von schwarzen Löchern theoretisch zu belegen. Bisher wurde diese Annahme nur durch indirekte Beweise bestätigt. Erst jetzt gibt es ein Bild von einem schwarzen Loch. Das Foto zeigt ein äußerst massives schwarzes Loch in einer Galaxie namens Messier 87. Ein Forscher-Team der Havard-Universität veröffentlichte das Foto vor wenigen Tagen und belegt die theoretischen Annahmen erstmals bildlich.

Ein Bild von weit weg geht um Welt

Das 55 Millionen Lichtjahre entfernte schwarze Loch einzufangen, war eine schwierige Aufgabe. Man könnte sie mit der Suche nach einem Tennisball auf der Erde vergleichen – vom Mond aus. Ein Radioteleskop sammelt über seine Antennen verschiedene Informationen, allerdings sind dessen Fähigkeiten Grenzen gesetzt. Ein Netzwerk von acht Radioteleskopen auf der ganzen Welt, brachte genug Leistung, um die Entdeckung möglich zu machen.

Da auch dieses Netzwerk nicht alle Funkwellen einfangen kann, stützte sich das Forscher-Team zusätzlich auf Statistiken, um fehlende Daten zu ersetzen. Verschiedene japanische Forscher nutzten ihre Methoden der Datenverarbeitung, um bei der Zusammensetzung der Bilder zu helfen. Das Team in Japan stützt außerdem die Daten der anderen Forschungsunternehmen.

Japan beteiligt sich außerdem als Mitglied des Operationsteam ALMA an der Betreibung eines Riesenteleskops in Chile, das ebenfalls zum internationalen Netzwerk gehört. Das Teleskop in Chile besteht aus 40 Antennen mit je einem Durchmesser von 12 Metern. Der Standort des Teleskops liegt in einer Wüste in Höhe von 5.000 Metern. Der dort herrschende niedrige Luftdruck verhindert, dass die Daten direkt von den Festplatten ausgelesen werden können. Das National Astronomical Observatory of Japan stellte die Technologie zur Verfügung, um die Daten an eine Einrichtung in gastlicherer Umgebung weiterzuleiten.

Mainichi

Rolling Sushi - der Japan-Podcast von Sumikai

Rolling Sushi - Japan für die Ohren

Anzeige

Anzeige

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Anzeige

Cookie-Einstellung

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und Werbung einblenden zu können,verwenden wir Cookies. Datenschutz | Impressum

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz.

Zurück