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Japanische Sonde findet Wasser auf Asteroiden

Die japanische Raumsonde Hayabusa2 entdeckte auf dem Ryugu-Asteroiden Wasser und hydratisierte Mineralien. Eine Entdeckung, die die Mission des Raumschiffs vorantreiben kann. Denn nun ist die Aufgabe außerdem, Proben zur Untersuchung der Ursprünge unseres Wassers auf der Erde mit zurückzubringen.

Ein Team von Forschern der Universität von Aizu, der Japan Aerospace Exploration Agency und anderen Institutionen gab am Dienstag eine Erklärung dazu ab. Diese könnt ihr in der Online-Version des Wissenschaftsmagazines Science einsehen. Das Team gab an, dass das Nahinfrarot-Spektrometer der Sonde einzigartige Mineralien entdeckte, die Hydroxyl enthalten. Diese Entdeckung ist außergewöhnlich und für Forscher unglaublich interessant. Doch dass es Wasser und organische Substanzen auf dem Asteroiden gibt, ist keine große Überraschung. Denn Ryugu ist als C-Typ-Asteroid klassifiziert. Dies bedeutet, dass er ebensolche Substanzen und Wasservorkommen enthält. Diese könnten sogar Reste des primitiven Sonnensystems beinhalten.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass unser Wasser auf der Erde durch Asteroiden auf den Planeten gelangte. Daher besteht die Hauptaufgabe von Hayabusa2 darin, Gesteinsproben zu sammeln. Bis Ende nächsten Jahres ist die Sonde dafür auf dem Himmelskörper stationiert. Um die Hypothese der Wissenschaftler prüfen zu können, soll sie die gesammelten Proben zurück zur Erde bringen. Dann können sie hier genauestens untersucht werden.

Kohei Kitazato, Professor an der Universität von Aizu, sagte, die Entscheidung, Ryugu als Ziel zu wählen, basierte auf der Vermutung, dass dort Wasser sei. Aufgrund der neusten Ereignisse sei dies die richtige Entscheidung gewesen. Denn wenn das Wasser des Asteroiden eine ähnliche Zusammensetzung von Isotopen aufweist wie das Wasser auf der Erde, könnten die Forscher ihre Hypothese beweisen. Die Entdeckung der Mineralien ist die erste der Sonde seit ihrer erfolgreichen Landung. Sie landete auf dem 340 Millionen Kilometer von der Erde entfernten Ryugu und sammelte bisher einige Gesteinsproben. Auch diese könnten organische Substanzen enthalten, die Bausteine des Lebens sein können.

Quelle: Kyodo

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