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Japanische Studie belegt, dass das Geräusch von knusprigen KFC-Hühnchen das Gehirn anregt

KFC ist wohl die bekannteste Fast-Food-Kette rund um knuspriges Hühnchen. Das mag zwar nicht unbedingt gesund sein, macht Liebhaber jedoch beim Essen durchaus glücklich. Eine japanische Studie stellte nun fest, dass das Glücksgefühl nicht alleine am Geschmack liegt. Das Geräusch von knusprigem Hühnchen regt ebenfalls das Gehirn an.

Für die Studie verwendeten die Forscher allerdings nicht irgendwelche Hühnchenteile von KFC, sondern das neue Paripari Chicken, das es seit Kurzem gibt. Paripari ist dabei eine Lautnachahmung des Geräusches von knusprigem Essen. Der kommt dabei nicht ohne, denn das war genau der Punkt, den Forscher der Kyorin-Universität in Mitaka, Tokyo, untersuchten.

Leiter des Projekts war Professor Yoshihiko Koga. Zeitgleich mit dem Verkaufsstart vom Paripari Chicken bei KFC Japan am 10. April veröffentlichte sein Team die Forschungsergebnisse. Insgesamt gibt es dabei zwei bedeutsame Entdeckungen, die Koga machte.

Erstens erzeugt das Geräusch beim Essen einen erhöhten Blutfluss im Frontallappen der Teilnehmer und steigerte den Speichelfluss. Zweitens erzeugte das Geräusch bei den Teilnehmern Hunger, Appetit und ein positives Gefühl. Die beiden Feststellungen ergaben sich, nachdem das Team acht Personen an Versuchen teilnehmen ließ.

Verschiedene Experimente rund um Hühnchenessen

Zuerst mussten sie drei Minuten Hühnchen essen, während sie das Knuspergeräusch hörten und dann drei Minuten ohne das Geräusch. Die Forscher maßen dabei mit einem Spectratech OEG-16ME mit 16 Sensoren den Blutfluss im Gehirn. Bei einem zweiten Experiment mussten die Teilnehmer sich einen fünf Minuten langen KFC-Werbespot mit dem Geräusch anhören und anschließend eine Version ohne. Das Team führte dazu eine visuelle analoge Skalenbefragung mit 14 Punkten durch und maß den Speichelfluss. Um ein möglichst unverfälschtes Ergebnis zu erhalten, durften alle Teilnehmer zwei Stunden vorher nichts essen.

Beim ersten Versuch zeigte sich deutlich, dass sich bei den Teilnehmern der Blutfluss mit Paripari-Geräuschen erhöhte. Vor allem im Frontallappen kam es zu stärken Aktivitäten. Ein ähnliches Ergebnis kann der zweite Versuch vorweisen. Mit Geräusch produzierten die Teilnehmer um die 0,25 Gramm mehr Speichel als ohne.

KFC Hühnchen Paripari
Links das Hirnareal bei keinem Geräusch und rechts mit. Bild: KFC

KFC Hühnchen Paripari
Grau zeigt die Aktivität ohne Geräusch und rot mit an. Bild: KFC

Bei der Skalenbefragung gaben die Tester an, dass sie nun unter anderem hungrig seien, ihr Magen sich leer anfühle und sie sich energetisch fühlen. Zuvor lagen die Punkte im negativen oder neutralen Bereich. Allgemein scheinen die Teilnehmer sich bei dem Geräusch deutlich glücklicher zu fühlen.

KFC Hühnchen Paripari
Grau ist die Bewertung ohne Geräusch und rot mit. Bild: KFC

Wer bei sich den Selbsttest machen will, kann sich dafür die neuen Werbespots für das Paripari Chicken angucken. Die zeigen nämlich nicht nur das leckere Hühnchen, sondern lassen ebenfalls hören, wie es beim Reinbeißen klingt. Aber Achtung, es kann durchaus zu einem starken Verlangen nach KFC-Produkten oder anderen knusprigen Nahrungsmitteln kommen.

Quelle: PR Times

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