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Japans neuer Supercomputer soll Fugaku heißen

Obwohl Japan in vielen technischen Bereichen weiter als andere Länder ist, galt der eigene Supercomputer als veraltet. Es wundert deswegen nicht, dass die Regierung Anfang des Jahres bekannt gab, den K-Supercomputer abzuschalten. Nun arbeiten die Unternehmen an einem Neuen, der den Namen Fugaku trägt.

Das RIKEN-Forschungsinstitut bestätigte den Namen am Donnerstag. Es ist die japanische Form vom Mount Fuji, dem Namen des höchsten Berges in Japan. Das Unternehmen suchte sich den Namen aus 5.000 Vorschlägen der Öffentlichkeit aus, die in den letzten Wochen eingereicht wurden.

Mehr zum Thema:  Japan schaltet den K-Supercomputer bis auf Weiteres ab

RIKEN und der Elektronikhersteller Fujitsu arbeiten bereits seit März an der Montage des neuen Computers. Er soll bei den Datenverarbeitungsfunktionen genauso schnell und modern sein, wie die aktuellen besten Supercomputer. Die Maschine soll Daten rund 20-mal schneller verarbeiten als das vorherige Modell.

Neue Softwareprogramme optimieren zusätzlich die Leistung, damit Berechnungen schneller und genauer laufen. Japan will Fugaku vor allem im Bereich Fertigung, Medizin, Naturkatastrophenschutz und sechs weiteren Bereichen einsetzen. Simulationen sind hundertmal schneller und so auch schneller verfügbar für Forscher.

Inbetriebnahme erst 2021

RIKEN Direktor Hiroshi Matsumoto betont, wie wichtig der Hochgeschwindigkeitsrechner mittlerweile ist, um Lösungen für soziale Probleme zu finden. Er verspricht, dass sie Fugaku bestmöglich nutzen. Bis zum Anschalten dauert es jedoch noch. Die Regierung plant, dass er erst 2021 den Betrieb aufnimmt.

Bis dahin müssen Forscher jedoch bald auf einen Supercomputer verzichten. Der K-Supercomputer geht nämlich schon diesen August in Rente und einen Ersatz gibt es nicht. Sobald das alte Gerät weg ist, stellt RIKEN Fugaku in Kobe auf. 2011 galt das K-Modell noch als der Computer mit der schnellsten Rechengeschwindigkeit weltweit. Knapp ein Jahr später überholte ihn allerdings der IBM Sequoia aus den USA. Aktuell gilt der Summit in den USA als schnellster Rechner der Welt.

Quelle: NHK

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