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Japans Regierung entwirft Richtlinien für Genmanipulierung in der Forschung

Seit wenigen Tagen sorgt eine Meldung aus China für Wirbel. Angeblich gelang es Forschern des Landes die ersten genmanipulierten Babys auf die Welt zu bringen. Während das ein großer Erfolg für die Wissenschaft ist, sind viele entsetzt von dem Versuch und kritisieren die Forscher scharf. Aus Japan gibt es ebenfalls Empörung, obwohl die Regierung aktuell über Richtlinien zur Genmanipulierung debattierte.

Ein Gremium von Experten traf sich am Mittwoch und besprach dieses Thema. Sie stellten dabei Vorschriften für die Genmanipulierung von befruchteten menschlichen Eizellen auf. Zu einem derartigen Versuch wie in China kommt es in der Zukunft wahrscheinlich nicht. Die Richtlinien erlauben nämlich lediglich eine Grundlagenforschung zur Verbesserung der Reproduktionsmedizin. Bereits nächsten April sollen sie in Kraft treten.

Es ist damit Forschern strikt verboten, die behandelten Eizellen einer Frau einzupflanzen. Die Regierung schafft somit einer Verordnung, die genmanipulierte Kinder unmöglich macht. Zumindest auf dem Papier, denn die Richtlinien enthalten keine Strafen beim Verstoß der Reglungen.

Da es sich allerdings noch um einen Entwurf handelt, könnten sie noch dazu kommen. Professor Osamu Ishihara gab dazu an, dass es wahrscheinlich keine Probleme gibt und es nicht zu Experimenten wie in China kommt. Gleichzeitig erklärte er, dass Experten den Bereichen aus China viel Aufmerksamkeit schenken und den Fall im Auge behalten.

Quelle: NHK

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