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KI an Japans Raststätten erinnert an vergessene Gegenstände

An Autobahnraststätten kommt es immer wieder mal vor, dass man persönliche Gegenstände liegen lässt. Nun nutzt ein japanischer Autobahnbetreiber Künstliche Intelligenz (KI), um die Besucher der Raststätten an ihre persönlichen Dinge zu erinnern.

Central Nippon Expressway Co. entwickelte dafür einen besonderen Sensor, der Rastplätze überwacht und bei derartigen Problemen Warnungen ausgibt. Das gab das Unternehmen bereits am 24. Oktober auf einer Pressekonferenz bekannt.

Doch diese Technologie kann noch mehr. Der Sensor ist auch in der Lage, krankheitsbedingte Notfälle bei Menschen zu erkennen und Notfallmeldungen rauszugeben. So können die Betroffenen schnellstmöglich ins Krankenhaus gebracht werden. Schon im nächsten Geschäftsjahr werden Toiletten an Rastplätzen mit derartigen Sensoren ausgestattet.

Die KI-Überwachung von Raststätten als Dienstleistung am Kunden

Dazu werden die Sensoren an der Decke befestigt. Sie sind dann in der Lage, Objekte und Menschen zu lokalisieren. Bewegt sich ein Objekt über einen bestimmten Zeitraum nicht, definiert der Sensor dies als zurückgelassen. Und auch wenn ein menschlicher Körper sich einige Zeit nicht bewegt, so geht die Technologie von einem Krankheits- bzw. medizinischen Notfall aus.

Ist ein Objekt vergessen worden, so blinkt eine Lampe und der Sensor löst ein Audiosignal mit der Anfrage an den Besucher aus, ob er auch nichts vergessen habe. In medizinischen Problemfällen kontaktiert die Technologie die zuständigen Behörden.

Auch die West Nippon Expressway Co. hat Ähnliches im Portfolio. So nutzt das Unternehmen derartige Sensoren, um in Verkaufsständen an vergessene Gegenstände zu erinnern. Dabei werden die Regale der Stände überprüft. Das System von Central Nippon jedoch ist das erste seiner Art, das größere Bereiche abdecken und kranke Menschen erkennen kann.

Erst im vergangenen Jahr wurden an den Autobahnrastplätzen der Central Nippon rund 23.000 Gegenstände als verloren gemeldet. Darunter auch wichtige Dinge wie Smartphones oder Geldbörsen. Schon im Juni diesen Jahres testete das Unternehmen die Technologie erfolgreich auf zwei Herrentoiletten entlang des Tokai-Kanjo-Expressway in Toyota in der Präfektur Aichi. Allerdings gibt es noch Schwächen im System. Der Sensor reagiert zum Beispiel auch auf Toilettenpapier und Insekten. Daher muss er noch verbessert werden.

Quelle: Asahi Shimbun

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