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WWF Japan meldet steigenden Handel mit gefährdeten Tierarten

Die japanische Niederlassung von World Wide Fund for Nature (WWF) hat festgestellt, dass einige gefährdete Tierarten, die auf der westlichen Nansei-Insel beheimatet sind, als Haustiere verkauft werden. Nun fordert die Organisation strengere Vorschriften, da einige der angebotenen Tiere wahrscheinlich illegal gefangen wurden.

Laut einem Mitarbeiter des WWFs sollten einige Arten, die nicht allein durch Fangbestimmungen geschützt werden können, einer höheren Schutzebene unterworfen werden. Als Beispiel führte der Mitarbeiter die Eintragung in eine Handelsverbotsliste an. Denn der WWF Japan stellte fest, dass viele einheimische Arten der Nansei-Inseln, die sich von der Präfektur Kagoshima bis nach Okinawa erstrecken, als Haustiere verkauft werden.

Die globale Umweltbehörde untersuchte für eine Studie mehrere Werbungen auf Websites in Japan und Übersee, besuchte Ausstellungen und eine Verkaufsveranstaltung, an der mehr als 60 Händler teilnahmen. Dabei stellten Mitarbeiter von WWF Japan fest, dass rund 37 Arten gehandelt werden, obwohl allein 16 von ihnen vom Umweltministerium als gefährdet eingestuft wurden. Sieben Tierarten davon waren Amphibien, die restlichen Reptilien. Drei der angebotenen Tierarten werden sogar als „kritisch gefährdet“ oder mit einem extrem hohen Aussterberisiko eingestuft.

Die besonders gefährdeten Arten sind die Toyama-Bodengeckos (Goniurosaurus toyamai), die Yamashina-Bodengeckos (Goniurosaurus yamashinae) und die Miyako-Graseidechsen (Takydromus toyamai). Die Toyama-Bodengeckos sind normal nur auf der Insel Iheyajima aufzufinden, die Yamashina-Bodengeckos leben nur auf der Insel Kumejima und die Miyako-Graseidechsen sind hauptsächlich auf der Insel Miyakojima zu finden. Alle drei Inseln liegen in der Präfektur Okinawa.

Fünfzehn der angebotenen 37 Arten fallen sogar unter die gesetzliche Vorschrift oder unter sonstige Vorschriften über Fang und Handel. Auch der Handel der Yaeyama, der gelben Teichschildkröte (Mauremys mutica kami), wird laut WWF Japan durch die Konvention über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten der wilden Fauna und Flora geregelt. Dennoch wurden Exemplare auf Webseiten in Übersee gefunden.

In einem Fall verkaufte ein Händler auch Sakishima-Graseidechsen (Takydromus dorsalis), die von Exemplaren gezüchtet wurden, die auf der Insel Ishigakijima gefangen wurden. Allerdings herrscht auf der Insel ein Fangverbot für diese Tiere, das von der lokalen Regierung festgelegt wurde.

Quelle Asahi Shimbun

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