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Polizei kann möglichen Täter festnehmen

Yakuza-Mitglied wird bei Schießerei in Okayama verletzt

Im letzten Jahr gab es mehrere Vorfälle in welche die Yakuza verwickelt waren. Darunter Schießereien zwischen verfeindeten Gangs, die für besorgte Behörden sorgten. In Okayama kam es nun erneut zur Auseinandersetzung mit dem Verbrechersyndikat.

Die lokale Polizei meldete, dass es zu einer Schießerei am Samstag im Unterhaltungsviertel der Stadt kam. Zuvor erhielten sie einen Notruf um etwa 14:35 Uhr von einer unbekannten Person. Zu dem Schusswechsel kam es in der Nähe des Bandenbüros der Ikeda-Gumi. Sie gehören zu der Yamaguchi-Gumi, der größten Yakuza-Gruppen in Japan.

Mitglied wird im Krankenhaus behandelt

Bei dem Zwischenfall wurde ein hochrangiges Bandenmitglied von einem anderen Mann angeschossen. Laut der Polizei handelt es sich bei dem Opfer um ein 58 Jahre altes Mitglied der Ikeda-Gumi, wobei genauere Daten nicht veröffentlicht wurden. Das Mitglied wurde mit Schussverletzungen in ein Krankenhaus gebracht und dort behandelt. Wie schwer die Verletzungen sind, ist ebenfalls nicht bekannt.

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Festgenommen wurde ein Mann in der Gegend, der im Besitz einer Waffe war. Die Polizei geht mit großer Wahrscheinlichkeit davon aus, dass es sich um die Täter handelt.

Angriff war wohl nicht zufällig

Ob es sich ebenfalls um ein Mitglied einer Yakuza-Gruppe handelt, wurde nicht bestätigt. Zu der Schießerei soll es dazu nicht zufällig gekommen sein, denn für die Gruppe war an dem Tag nämlich ein besonderes Datum.

Die Ikeda-Gumi veranstaltete einen buddhistischen Gedenkgottesdienst für ein verstorbenes Mitglied. Die Person wurde 2016 von einem hochrangigen Mitglied einer Gang von der Yamaguchi-Gumi erschossen. Bis heute ist der Fall nicht komplett aufgeklärt. Es besteht der Verdacht, dass es zwischen der aktuellen Schießerei und der Gedenkveranstaltung eine Verbindung gibt.

MS

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