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Warnung stößt auf große Resonanz

Yamahas Tweet über den Instrumentenkoffer geht nach Ghosns Flucht viral

Yamaha hatte kurz nach der Flucht des Ex-Managers von Nissan, Carlos Ghosn, auf Twitter über die Gefahren aufgeklärt, die es gibt, wenn man sich in einem Instrumentenkoffer versteckt.

Ghosn ist vor einigen Tagen vor der japanischen Justiz geflohen, indem er sich in einem Instrumentenkoffer quetschte und so aus dem Land reiste.

Erst gemeinte Warnung wurde über 50.000 Mal geteilt

Yamaha Music Japan Co. veröffentlichte einen Tweet, der die Leute auf die Gefahren hinweist, die entstehen, wenn man jemanden in einen Instrumentenkoffer steckt. Der Tweet war eine Anspielung darauf, wie der ehemalige Nissan Motor Co. Vorsitzende Carlos Ghosn Ende letzten Jahres aus Japan geflohen ist.

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Der Beitrag, der am Montagnachmittag mehr als 50.000 Mal retweetet wurde, wurde mit Kommentaren wie „du wirst ersticken, also ist es besser, es nicht zu machen“ und „ich habe keine Pläne, mit einem Privatjet ins Ausland zu fliehen, also ist es okay“ überflutet.

Die japanische Firma veröffentlichte am Sonntag einen weiteren Tweet an und bedankte sich für die breite Resonanz. Im Tweet hieß es, dass man einfach etwas ganz offensichtliches getwittert habe. Außerdem forderte Yamaha erneut den korrekten Einsatz von Instrumentenkoffern.

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Ablauf der Flucht noch immer unklar

Ghosn, der vor seiner Flucht in den Libanon auf einen Prozess wegen Unterschlagung wartete, soll sich in einem großen Instrumentenkoffer versteckt haben, in dem normalerweise Konzertausrüstung aufbewahrt wird, als er am 29. Dezember in einem Privatjet vom internationalen Flughafen Kansai aus Japan floh.

Der Ablauf der Flucht ist noch nicht ganz klar, verschiedene Medien haben berichtet, dass der 65-Jährige von einem Sicherheitsbeamten unterstützt wurde.

In einem Interview mit japanischen Medienorganisationen in Beirut am vergangenen Freitag weigerte sich Ghosn erneut, sich zu seiner Flucht zu äußern und sagte nur: „Ich habe nie gesagt, dass meine Ausreise aus Japan legal ist“ und dass sie von ihm selbst geplant wurde, ohne dass seine Anwälte oder Familienmitglieder davon wussten.

Kyodo

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