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Stadt versäumte Prüfung

Yokohama sendet Daten von Corona-Infizierten an die Medien

Die Stadtverwaltung von Yokohama hat die persönlichen Daten von 165 mit Corona infizierten Personen an die Medien weitergeleitet. Laut der Stadt sei dies allerdings nur versehentlich geschehen.

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Die Stadtverwaltung schickt jeden Abend Informationen über Neuinfektionen an die Medien. Diese Daten beziehen sich dabei unter anderem auf das Geschlecht, das Alter und die Schwere der Symptome der infizierten Personen.

Dokument aus Yokohama enthielt alle persönlichen Daten

Nach Angaben der Stadtverwaltung von Yokohama wurde am 11. Juli allerdings versehentlich ein Dokument verschickt, das die persönlichen Informationen von 165 Personen enthielt, darunter waren auch ihre Namen sowie ihr genauer Wohnsitz. Des Weiteren enthielt das Dokument Details über die Infektionswege.

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Das Dokument ging an 28 Nachrichtenorganisationen. Yokohama versuchte noch am selben Tag, die Informationen zurückzurufen.

Pressemitteilung wurde nicht geprüft

Normalerweise lässt die Stadt die Pressemitteilungen über die Neuinfektionen von zwei Personen überprüfen, bevor sie an die Medien weitergegeben werden.

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An diesem Tag wurde dies allerdings von der zuständigen Stelle versäumt.

In einer Erklärung der Stadt hieß es zu dem Vorfall: „Wir werden in Zukunft beim Versenden von Faxen alles gründlich nachprüfen, um sicherzustellen, dass wir die richtigen herausgeben.“

Dies ist nicht der erste Fall, bei dem Daten von Infizierten an die Öffentlichkeit gelangten. erst im Januar wurde ein Fall in Fukuoka bekannt, bei dem 9.500 Datensätze online gestellt worden waren.

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