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HomeNachrichten aus JapanYu-Gi-Oh! Schöpfer entschuldigt sich für kontroversen Post zu den Wahlen

Aus einer freudigen Ankündigung wurde eine kontroverse politische Meinung

Yu-Gi-Oh! Schöpfer entschuldigt sich für kontroversen Post zu den Wahlen

Die Oberhauswahlen am Sonntag sorgen bereits jetzt für eine Menge Gesprächsstoff in Japan. Viele reden darüber, was die neue Regierung anders machen soll und was sie für die nächsten drei Jahre von ihr erwarten. Bekannte Persönlichkeiten aus der Anime- und Manga-Industrie äußern sich eher selten zu dem Thema. Yu-Gi-Oh! Schöpfer Kazuki Takahashi sorgte nun mit einem Post zu den Wahlen für Diskussionen.

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Auf seinem Instagram-Account veröffentlichte Kazuki Takahashi am 16. Juli ein neues Artwork zu Yu-Gi-Oh, das etwas ungewöhnlich war. Während er mit dem Post in erster Linie den Release der Yu-Gi-Oh! 20th Anniversary Monster Art Box für November bestätigte, äußerte er sich ebenfalls zu den Wahlen.

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Sehr deutlich schreibt er, dass die derzeitige japanische Regierung angeblich das Land verrät und dass er sehr besorgt um die Zukunft von Japan ist. Er finde die aktuelle Situation schrecklich und fordert alle Fans auf, für die Gerechtigkeit zu wählen. Solche harten Worte gegen die Regierung und dann noch von einem so bekannten Mangaka sind äußerst ungewöhnlich.

Um seine Meinung noch zu unterstützen, zeigt das Artwork Yami Yugi, den dunklen Magier und das dunkle Magier-Mädchen, die zum Wählen aufrufen. Das dunkle Magier-Mädchen sagt dazu, dass Japan ein schwerer Ort zum Leben sei. Die Zukunft für despotische Politiker sei die dunkle Dimension, fügt der Magier hinzu.Yugi selbst hält statt Karten zwei weiße Blätter mit dem Schriftzug Let’s Vote.

Fans finden Wortwahl respektlos

Rein positive Reaktionen erhielt er von den Fans jedoch nicht. Einige sprachen Takahashi zwar ihren Respekt für die sehr direkte Aussage aus, andere kritisierten ihn jedoch heftig. Viele fanden seine Meinung deutlich übertrieben und unüberlegt. Einige fanden es äußerst respektlos, die Regierung als despotisch zu bezeichnen. Schließlich gäbe es in Japan freie offene Wahlen, für die sich jeder aufstellen lassen kann und offen seine Meinung sagen kann. Ein Luxus, den andere Menschen wie in China oder Nordkorea nicht haben.

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Takahashi sah nach den heftigen Reaktionen ein, dass er vielleicht ein wenig übertrieben hatte. In einem weiteren Post entschuldigte er sich für seine Aussagen bei den Fans. Er verstehe die verschiedenen Ansichten und es täte ihm leid, die Charaktere der Serie für ein politisches Statement benutzt zu haben. Das glättete ein wenig die Wogen und die Fans akzeptierten die Entschuldigung, die sich allerdings nur auf den Post allgemein bezieht und nicht auf die eigentliche Aussage.

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Quelle: Instagram/studio_dice

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