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HomeNewsZahl Ausländer, die im Januar nach Japan einreisten, um 98,3 Prozent gefallen

Verschärfungen der Reisebeschränkungen stoppt Aufwärtstrend

Zahl Ausländer, die im Januar nach Japan einreisten, um 98,3 Prozent gefallen

Die Zahl der Ausländer, die nach im Januar nach Japan einreisen, ist um 98,3 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahr zurückgegangen und markiert damit zum 16. Mal in Folge einen Rückgang.

Das Land hatte im Januar einen erneuten Ausnahmezustand für mehrere Präfekturen ausgerufen und gleichzeitig die Einreisebeschränkungen noch einmal verschärft.

Verschärfte Einreisebeschränkungen stoppen Erholung

Die Zahl der einreisenden Ausländer war seit Juni vergangenen Jahres durch Lockerungen der Einreisebeschränkungen, insbesondere für Geschäftsleute, wieder gestiegen. Die Verschärfung hat die Erholung nun allerdings gestoppt.

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Laut Daten der japanischen Tourismusbehörde machten im Januar Einreisende aus Vietnam mit 20.000 fast die Hälfte aller Ankünfte in Japan aus, ein Rückgang von 60,3 Prozent.

Viele technische Praktikanten reisen von Vietnam nach Japan ein, bevor die japanische Regierung die Einreise für alle ausländischen Staatsangehörigen ohne festen Wohnsitz ausgesetzte.

Die Zahl der Einreisenden aus China belief sich auf 10.200, -98,9 Prozent, gefolgt von Südkorea mit 2.500, -99,2 Prozent.

Die Zahl der Einreisenden umfasste Expatriate und ihre Familien, sowie internationale Studenten. Flugpersonal und Personen mit ständigem Wohnsitz in Japan sind von der Statistik nicht erfasst worden.

Zahl der Reisen und Ausgaben innerhalb Japans trotz Reisesubvention gesunken

Die Zahl der japanischen Staatsbürger, die das Land verlassen haben, sank um 96,5 Prozent auf 48.700.

Die Ausgaben für Reisen innerhalb Japans fielen 2020 im Vergleich zu 2019 um 54,9 Prozent auf 9.89 Milliarden Yen. Die Zahl der Inlandsreisen sank um 50,3 Prozent.

Sowohl die Ausgaben als auch die Anzahl der Reisenden fiel damit auf den niedrigsten Stand seit 2010.

Die japanische Regierung startete im Juli ein Reisesubventionsprogramm, laut den Daten fielen die Ausgaben für Reisen zwischen Juli und September trotzdem um 56,6 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahr. Das Programm wurde wegen der Pandemie mittlerweile ausgesetzt.

Im Jahr 2020 fielen die durchschnittlichen Pro-Kopf-Ausgaben pro Reise im Vergleich zum Vorjahr um 9,2 Prozent auf 33.925 Yen.

Viele Reisende wählten Reiseziele, die näher an ihrem Wohnort lagen und auch Reisesubvention führte zu einem Rückgang der von den Reisenden ausgegebenen Beträge.

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