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Krankenhausbetten für Pateinten werden knapp

Zahl der Coronavirus-Infizierten steigt in Tokyo weiter an

Tokyo kämpft weiter mit der Ausbreitung des Coronavirus in Japans Hauptstadt. Am Sonntag wurden erneut so viele neu Infizierte gemeldet, wie noch an keinem anderen Tag.

143 Menschen wurden am Sonntag positiv auf das neue Coronavirus getestet, damit steigt die Zahl aller Infizierten in Tokyo auf über 1.034 an.

Über 100 bestätigte Infektionen pro Tag in Tokyo

Bereits am Samstag meldete Tokyo 118 Fälle, damit wurden zum ersten Mal über 100 Infizierte pro Tag gemeldet.

Die Stadtverwaltung gab bekannt, dass aktuell etwa 900 Krankenhausbetten für die Behandlung von Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, zur Verfügung stehen. Aktuell sind 817 Menschen in stationärer Behandlung.

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Yuriko Koike, Gouverneurin von Tokyo, sagt in einem NHK-Interview, sie erwarte, dass die Stadtverwaltung am Montag 100 weitere Betten zur Verfügung stellen werde.

Allerdings gibt es immer mehr Bedenken, ob die Behörden angesichts der stark gestiegenen Zahl der Infektionen tatsächlich mehr Betten beschaffen kann.

Menschen in Tokyo bleiben zu Hause

Auch dieses Wochenende blieben die Menschen in Tokyo und vielen anderen Städten in Japan zu Hause, nachdem die Behörden dazu aufgerufen haben und nur aus wichtigen Gründen das Haus zu verlassen.

Die Zahl der geschlossenen Geschäfte und Restaurants haben gegenüber dem letzten Wochenende deutlich zugenommen.

Experten warnen mittlerweile davor, dass die Zahl der Infektionen, bei denen der Infektionsweg nicht zurückverfolgt werden kann, deutlich zunimmt.

Die Behörden in Japan forderten mittlerweile die Menschen nachdrücklich auf, nachts nicht in Unterhaltungs- und Vergnügungsviertel zu gehen, damit keine Cluster-Infektionen auftreten.

Gouverneurin von Tokyo bereitet die Einwohner auf den Ausnahmezustand vor

Tokyos Gouverneurin bereitete die Menschen auf einer Pressekonferenz am Freitag auf den Ausnahmezustand vor.

Mit der Ankündigung soll eine Verwirrung bei den Einwohnern vermieden werden. „Geschäfte, die wichtige Güter wie Lebensmittel und medizinische Produkte verkaufen sowie Dienstleistungen, die notwendig sind, um die Gesellschaft und die Wirtschaft am Laufen zu halten, wie zum Beispiel Banken, werden auch im Ausnahmezustand weiterhin in Betrieb sein“, so Koike.

Kyodo

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