Stats

Anzeige
Home News Zahl der Eigentumswohnungen in der Region Tokyo sinkt

Zahl der Eigentumswohnungen in der Region Tokyo sinkt

Immobilienspekulationen treiben Preise in die Höhe

Die Zahl an neuen Eigentumswohnungen, die in der Region Tokyo im ersten Halbjahr 2019 zum Verkauf angeboten wurden, fiel im Vergleich zum Vorjahr um 13,3 Prozent.

Laut den Zahlen des Real Estate Economic Institute wurden in den Präfekturen Tokyo, Chiba, Kanagawa und Saitama 13.436 neue Eigentumswohnungen zum Verkauf angeboten. Das ist der niedrigste Stand seit 1992.

Mehr zum Thema: 
Immobilienpreise in Tokyo werden immer teurer

Der durchschnittliche Preis für eine Eigentumswohnung betrug im ersten Halbjahr 61,37 Millionen Yen (ca. 507.023 Euro), ein Anstieg von 2,9 Prozent gegenüber 2018. Die Preise steigen seit sieben Jahren kontinuierlich und sind mittlerweile die höchsten Preise seit 1991.

Preise steigen weiter

Im Durchschnitt kostete 2018 eine Eigentumswohnung im Großraum Tokyo 2,87 Millionen Yen (ca. 22.858,21 Euro) pro Tsubo (3,31m²). Damit liegt dieser Wert zwar unter den 3,08 Millionen Yen (ca. 24.530,76 Euro), die 1990 erreicht wurde, kurz bevor die Vermögensblase in Japan zusammenbrach, aber die Preise steigen aktuell weiter.

Ein Mitarbeiter des Instituts sagte, dass der Preis gestiegen ist, da potenzielle Käufer darauf abzielen, Eigentumswohnungen in günstigen Lagen zu kaufen und die Grundstückspreise sich dadurch erhöhen.

Auch dass die Bank of Japan seit 2013 eine sehr lockere Geldpolitik betreibt, verzerrt die Preissituation, sagt Hiroaki Muto, Chefökonom des Tokai Tokyo Research Center. „Ich denke, dass sich diese Situation bis etwa 2021 fortsetzen wird“, so Muto.

Quelle: MA

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren:

Rolling Sushi - der Japan-Podcast

Rolling Sushi - Japan für die Ohren

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here