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HomeNachrichten aus JapanZahl der Feuerwehrfrauen in Yamaguchi nimmt zu

Seminare wecken Interesse an der Arbeit

Zahl der Feuerwehrfrauen in Yamaguchi nimmt zu

Sie retten Menschen nach Naturkatastrophen, löschen Brände und haben immer ein offenes Ohr für ihre Mitmenschen: die Feuerwehrfrauen von Yamaguchi. Dort ist die Anzahl der weiblichen Löschkräfte stark gestiegen.

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Der demografische Wandel und eine immer älter werdende Gesellschaft machen die Suche nach Nachwuchs in den örtlichen Feuerwehren auch in Japan zu einer großen Herausforderung. Dieses Feld wird, zumindest in einem Teil von Yamaguchi, immer mehr von Frauen gefüllt. Sie stehen im Katastrophenfall den Mitgliedern ihrer Gemeinde zur Seite.

Sprung auf 680 Mitglieder

Laut den Daten der Abteilung für Feuer und Sicherheit der Präfekturregierung von Yamaguchi sind vor etwas mehr als einem Jahr, am 1. April 2020, 12.793 Mitglieder in der Freiwilligen Feuerwehr gezählt worden. 680 davon sind Frauen, 2010 waren es noch 385 Mitglieder.

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Eines dieser Mitglieder ist die 64-jährige Kimiko Shin. Die Feuerwehrfrau engagiert sich im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit. Unter anderem bringt sie Besuchern von Freizeitclubs bei, wie sie sich bei Bränden, Erdbeben und anderen Katastrophen schützen können. Der Spagat zwischen Haushalt, Arbeit und Ehrenamt sei für Shin schwierig, aber sie möchte einen Beitrag für den lokalen Katastrophenschutz leisten, sagt sie.

Auch Yumiko Naka möchte als Feuerwehrfrau der Gemeinschaft etwas zurückgeben. „Die Gemeinde hat sich auch um mich gekümmert“, sagt Naka in einem Video, welches der Feuerwehrverband auf Youtube hochgeladen hat. Bei Miho Fuchigami waren es die älteren Mitglieder aus ihrem Laufclub, welche die Frau gefragt haben, ob sie Lust hätte der Feuerwehr beizutreten.

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Die Zahl der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr im Westen von Yamaguchi im Allgemeinen ist rückläufig. Das liegt an niedrigen Geburtenraten und einer alternden Bevölkerung. Es traten zwar mehr Frauen in die Feuerwehr ein, innerhalb von zehn Jahren verlor die Feuerwehr aber auch 800 Mitglieder. Problematisch sind auch die sogenannten Phantom-Feuerwehrleute: Sie gehören offiziell dazu, profitieren von Vergütungen, sind aber in den Einsätzen nie aktiv.

Seminare für künftige Feuerwehrfrauen

Das Interesse an der Arbeit in der Feuerwehr weckt der Feuerwehrverband der Präfektur mit Seminaren. Sie konzentrieren sich auf die Aufgaben einer Feuerwehrfrau und bringen Interessierten so den Alltag der Brandschützer näher.

Weitere Informationen über die Arbeit der Feuerwehr in der Präfektur Yamaguchi gibt es hier.

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