Zahl der gestrandeten Bergsteiger in Japan erreicht ein neues Rekordhoch

Immer mehr Touristen reisen nach Japan, um die zahlreichen Berge des Landes zu besteigen. Allerdings übernehmen sich viele bei dem Versuch, den Gipfel zu erklimmen. Laut dem offiziellen Polizeibericht strandeten letztes Jahr 3.111 Personen in den Bergen beim Klettern. Das ist ein neues Rekordhoch für Japan. Davon waren allerdings nur 121 Personen ausländische Bergsteiger.

Trotz alledem ist das ein Anstieg von 2,8 Prozent im Vergleich zu 2013. Die meisten der 3.111 Betroffenen waren 60 Jahre oder älter. 741 Personen zwischen 60 und 70 Jahren bilden 23,8 Prozent der Gestrandeten. Bergsteiger zwischen 70 und 80 Jahren machten mit 669 Personen 21,5 Prozent aus.

Ein weiteres trauriges Rekordhoch gibt es bei den vermissten und tötlich verunglückten Bergsteigern. 354 Fälle registrierte die Nationale Polizeibehörde allein im Jahr 2017. Das sind die höchsten Zahlen seit 1961 laut der Agentur, die die Daten für die Statistik sammelt.

Die meisten Unfälle verzeichnete die Präfektur Nagano mit 292 verunglückten Personen. Dahinter folgen Hokkaido mit 236 Personen und Yamanashi mit 161 Personen. Die Polizeibehörde vermutet, dass der Anstieg der Unfälle an mangelnden Kenntnissen und Überschätzung der eigenen Kräfte liegt. Sie empfiehlt deswegen, nicht alleine zu klettern und sich keine engen Zeitpläne zu setzten.

Zusätzlich weist die Polizei ausländische Kletterer darauf hin, dass es typisch für japanische Berge ist, dass das Wetter sich schlagartig drastisch ändert. Touristen sollten sich also ausreichend auf alle Situationen vorbereiten.

Quelle: Mainichi

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