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Fälle bleiben weiterhin unterm Durchschnitt

Zahl der Grippefälle bleibt in Japan weiterhin sehr niedrig

In Japan ist die Zahl der Coronainfizierten weiterhin hoch. Auf der anderen Seite breitet sich die Grippe kaum aus, wie Zahlen vom Dezember zeigten. Die Grippefälle sind selbst zum Jahresbeginn weiterhin sehr niedrig und liegen hinter den eigentlichen Prognosen.

Das Gesundheitsministerium bestätigte am Mittwoch, dass in der Woche bis zum 3. Januar lediglich 69 Grippefälle gemeldet wurden. Es handelt sich dabei um die Zahlen aus 5.000 ausgewiesenen medizinischen Einrichtungen im ganzen Land.

Landesweiter Ausbruch der Grippe bleibt aus

Im Vergleich zur Vorwoche gibt es überhaupt keinen Anstieg und die Zahl ist gleich geblieben. Bei den gemeldeten Fällen in 25 Präfekturen gab es sogar einen Rückgang von drei Fällen. Es lässt es also nicht im Ansatz von einem landesweiten Grippe-Ausbruch sprechen, der normalerweise in dieser Jahreszeit üblich ist.

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Als ein landesweiter Ausbruch gilt eine Situation, in der die durchschnittliche wöchentlich Zahlen an Patienten in pro ausgewiesener medizinischen Einrichtungen einen bestimmten Wert überschreitet. Laut dem National Institute of Infectious Diseases erkranken normalerweise im derzeitigen Zeitraum 10.000 und 100.000 Menschen pro Woche.

Zurzeit liegt dieser Wert gerade mal bei 0,01 Prozent. Laut dem Institut ist es das erste Mal seit fünf Jahren, dass es im Januar keinen landesweiten Ausbruch in Japan gibt. Kiyosu Taniguchi, Leiter der klinischen Forschung am National Mie Hospital, gab hingegen an, dass in 20 Jahren Forschung es noch nie so wenig Patienten während der Grippesaisons gab.

Maßnahmen gegen Infektionen sollen weitergeführt werden

Als Grund dafür erklärte er, dass mittlerweile viele Menschen eine grundlegende Immunität gegen die Influenza haben. Auch die Maßnahmen gegen Corona tragen dazu bei, dass es zu weniger Erkrankungen kommt.

Allgemein könnte laut Taniguchi die Ausbreitung von Covid-19 dabei helfen, dass Menschen nicht an anderen Viren erkranken. Deswegen glaubt er nicht daran, dass es diese Saison noch zu einem großen Ausbruch der Grippe kommen wird. Auch wenn das gute Nachrichten für die Bevölkerung sind, ermahnt er gleichzeitig dazu, die Maßnahmen gegen Infektionen weiterhin fortzusetzen.

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