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Temperaturschwankungen sorgen für viele Fälle an Hitzschlägen

Zahl der Hitzetoten erreicht in Tokyo neues Rekordhoch

In Japan bleibt das Wetter weiterhin unangenehm heiß. Trotz verschiedener Maßnahmen und Warnungen der Behörden kommt es deswegen weiterhin zu Fällen von Hitzschlägen, die in einigen Fällen tödlich enden. In Tokyo wurde nun ein neues Rekordhoch an Hitzetoten verzeichnet.

Im August starben in den 23 Bezirken der japanischen Hauptstadt 187 Menschen an einem Hitzschlag. Die vorläufigen Zahlen stammen von offiziellen Aufzeichnungen des Tokyo Medical Examiner’s Office, die am Dienstag von der Mainichi Shimbun veröffentlicht wurden. Traurigerweise handelt es sich dabei um ein neues Rekordhoch für die Stadt.

Hitze könnte weiter Probleme machen

Seit Aufzeichnungsbeginn 2007 ist es die höchste Zahl, die bisher in einem Monat erreicht wurde. Zuletzt lag der Rekord bei 137 Toten im Juli 2010. Ungewöhnlich ist allerdings, dass es diesen Juli keinen einzigen Todesfall gab. Ein Beamter des Büros erklärt die massiven Schwankungen damit, dass es im August einen großen Temperaturunterschied vor und nach dem Ende der Regensaison am 1. August gab.

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Diese Schwankungen können dazu geführt haben, dass es so viele Todesfälle gab. Sollten die hohen Temperaturen anhalten, wird nun jedoch befürchtet, dass die Zahlen für September sogar noch höher ausfallen können. Die Sorge ist nicht ganz unberechtigt, da nun die Zeit der Taifune in Japan beginnt, die ebenfalls starke Temperaturunterschiede mit sich bringen können.

Hitzschläge erreichen auch Rekordhoch

Am stärksten betroffen sind Personen, die älter als 70 Jahre sind. Sie machen 82 Prozent der Toten im August aus. Dazu wird deutlich, wie wichtig die Klimatisierung von Räumlichkeiten ist. Bei 85 Prozent der Opfer gab es keine Klimaanlagen oder sie waren ausgeschaltet.

Zu Hitzschlägen allgemein gab es im letzten Monat laut der Feuerwehr von Tokyo um die 4.250 Fälle. Auch das ist ein Rekordhoch für die Stadt. 217 Personen waren dabei in einem schlechten oder sehr schlechten Zustand, als sie in medizinische Einrichtungen gebracht wurden. In dem Fall machten Personen ab 60 Jahren mit 84 Prozent wieder die Mehrheit der Patienten aus.

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