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HomeNachrichten aus JapanZahl der japanischen Kampfjet-Einsätze wegen ausländischer Flugzeuge erreicht neuen Rekord

30.000 Mal mussten Jets starten

Zahl der japanischen Kampfjet-Einsätze wegen ausländischer Flugzeuge erreicht neuen Rekord

Kyodo: Japan hat in den letzten Jahren seine Streitkräfte stark aufgerüstet, um sich vor möglichen Angriffen zu schützen. Besonders die Kampfjets hatten zuletzt viel zu tun und ihre Einsatzzahl wegen ausländischer Flugzeuge erreichte nun einen neuen Rekord.

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Das Verteidigungsministerium teilte am Dienstag mit, dass seit der Gründung der Air Self-Defense Force im Jahr 1958 insgesamt 30.000 Mal Kampfjets wegen anderer Flugzeuge sogenannte Alarmstarts flogen. Damit sind Einsätze gemeint, die dadurch ausgelöst werden, dass ausländische Flugzeuge dem japanischen Luftraum unerlaubt zu nah kommen.

Kampfjets haben wegen Senkaku-Inseln mehr zu tun

Bereits 2006 wurde die Zahl von 20.000 erreicht, nachdem es 10.000 Einsätze im Jahr 1983 waren. Die höchsten Zahlen gab es während des Kalten Kriegs mit durchschnittlich 900 Flügen. Allgemein lagen die jährlichen Zahlen in den 1990er und 2000er Jahren zwischen 100 und 300 Einsätzen.

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Das Ministerium gibt an, dass besonders die Einsätze gegen chinesische Flugzeuge zugenommen haben. Seit etwa 2012 wurden mehr Einsätze geflogen. In dem Jahr kaufte die japanische Regierung die Senkaku-Inseln im Ostchinesischen Meer, die von China beansprucht werden.

China macht am meisten Probleme

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Immer wieder dringen sie deswegen unerlaubt in das Territorium ein, um Japan zu provozieren. Im Geschäftsjahr 2016 hatte Japan eine Rekordzahl an 1.168 Einsätzen.

Davon waren alleine 851 Flüge wegen chinesischer Flugzeuge, die dem japanischen Luftraum zu nah gekommen sind. Für 2020 ging die Zahl zuletzt zurück, was unter anderen an der Pandemie lag.

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