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Rasanter Anstieg

Zahl der Neuinfektionen in Japan übersteigt 90.000

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Japan am Mittwoch über 90.000 gestiegen und hat damit den Stand vom 17. Februar erreicht. Grund für den mittlerweile schnellen Anstieg ist die Omikron-Subvariante BA.5.

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Allein Tokyo meldete 16.878 neue Infektionen und damit zum zweiten Mal in Folge mehr als 10.000. Die Zahl hat sich gegenüber der Vorwoche damit mehr als verdoppelt.

Präfekturen melden deutlichen Anstieg an Neuinfektionen

Auch in einigen Präfekturen, darunter Okinawa, wurden am Mittwoch sehr viele Neuinfektionen gemeldet. In Okinawa 3.518, in Kagoshima 1.579 und in Wakayama 630.

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Die Präfektur Aichi meldete 6.364 Infektionen und damit zum zweiten Mal in Folge mehr als 6.000. In Hyogo wurden 4.158 Infektionen gezählt und damit zum ersten Mal seit dem 26. Februar mehr als 4.000.

Der Gouverneur von Aichi, Hideaki Omura, sagte bereits Anfang Juli, dass Japan in der siebten Infektionswelle angekommen ist.

Keine Maßnahmen geplant

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Die japanische Regierung hat bereits angekündigt, dass es keine Einschränkungen geben wird, obwohl sie plant, das neue Programm zur Reisesubventionierung, das diesen Monat beginnen sollte, nach hinten zu verschieben.

Auf einer Pressekonferenz äußerte sich Japans Gesundheitsminister Shigeyuki Goto besorgt über einen weiteren Anstieg der Infektionen während der bevorstehenden Sommerferien, sagte aber: „Wir glauben nicht, dass die aktuelle Situation Bewegungskontrollen erfordert.“

Die Nationale Gouverneursvereinigung richtete am Dienstag eine Reihe von Empfehlungen an die Regierung, darunter die Ausweitung kostenloser Labortests und finanzielle Unterstützung für die Tourismusbranche.

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