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Zahl der Unfälle auf japanischen Bergen erreicht Rekordhoch

Seit fünf Jahren liegt die Zahl der Unfälle bei über 2.000 Fällen

Japan ist ein Land mit vielen Bergen, die zum Wandern, Skifahren und Klettern einladen. Vor allem Touristen finden immer mehr Gefallen an der Landschaft, doch einige unterschätzen sich dabei. Dass das ein großes Problem ist, zeigen aktuelle Zahlen der Polizei. 2018 gab es so viele Unfälle auf japanischen Bergen wie noch nie.

Laut einem offiziellen Polizeibericht vom Donnerstag strandeten 3.129 Menschen aus den verschiedensten Gründen auf den Bergen. Das entspricht einem Anstieg von 18 Menschen im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig gab es 2.661 Unfälle, was ein Anstieg von 78 Fällen ist und somit ein neues Rekordhoch. Es ist der höchste Wert seit Aufzeichnungsbeginn im Jahr 1961.

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Da es seit 2013 bereits jährlich mehr als 2.000 Unfälle pro Jahr gibt, drängt die National Polizei die Menschen unbedingt zur Vorsicht. Sie sollen vorab sorgfältig ihre Routen planen und sich ausreichend ausrüsten. Ebenfalls sollten sie vorsichtig sein und sich mit ihrer Kraft nicht überschätzen.

Auf der anderen Seite gibt es jedoch positive Nachrichten. Die Zahl der Todesfälle und Vermissten ging im letzten Jahr zurück. Insgesamt gab es 342 Fälle, was im Vergleich zu 2017 12 weniger sind. Mit 70 Prozent machen Personen ab 60 Jahren den größten Anteil der Betroffenen aus. Allgemein waren 110 Todesopfer in ihren 70ern, 101 in den 60ern und 42 in den 50ern.

Nur wenig ausländische Touristen in der Statistik

Ein ähnliches Bild zeichnet sich bei den anderen Zahlen ab. Ältere Personen machen gleichermaßen den größten Teil bei den gestrandeten Personen aus. Personen über 70 kamen auf 22,3 Prozent, Personen über 60 auf 22,1 Prozent und Personen über 50 auf 15,5 Prozent. 12,3 Prozent von ihnen sammelten wildes Gemüse oder suchten nach Pilzen.

Bei den ausländischen Touristen sind die Zahlen überraschenderweise ziemlich klein. Nur 111 Urlauber aus Übersee sind unter den Gestrandeten. Um die Hälfte benötigte dabei Hilfe, nachdem sie abseits von der Piste Ski gefahren waren. Der Rest kam bei anderen Situationen in Schwierigkeiten.

Allgemein kam Nagano letztes Jahr mit 291 Fällen auf die meisten Gestrandeten. Hokkaido folgte mit 201 und Tokyo mit 147 Fällen. 78,4 Prozent aller Betroffenen nutzen laut Statistik ihr Handy, um Hilfe zu rufen oder ein anderes Kommunikationsgerät. Der Rest schaffte es, auf anderem Weg Hilfe zu benachrichtigen.

Quelle: MS

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