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Pandemie ist schuld

Zahl der Wanderer erreicht am Mount Fuji Rekordtief

Eins der wohl bekanntesten Wahrzeichen Japans ist der Mount Fuji. Besonders in der Sommersaison zieht es viele Menschen zu dem Berg. Dieses Jahr aber nicht, denn die Zahl der Besucher ist auf ein Rekordtief gesunken.

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Die Stadt Fujiyoshida in Yamanashi, welche Besucher an allen sechs Bergstationen auswertet, gab bekannt, dass zwischen 1. Juli und dem 10. September 2021 nur 65.519 Menschen auf dem Berg waren. Das sind im Vergleich zu der Sommerklettersaison von vor zwei Jahren 120.288 Personen weniger.

Mount Fuji weist viele coronabedingte Einschränkungen auf

Grund dafür, dass es keine Zahlen für letztes Jahr gab, ist, dass die Saison 2020 wegen der Pandemie abgesagt wurde. Die aktuellen Zahlen sind nun der niedrigste Wert seit 1981, was vermutlich auch an der Pandemie liegt.

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Im Rahmen der Corona-Maßnahmen sind einige Routen gesperrt oder nur eingeschränkt zugänglich. So war die Straße vom Fuß des Berges bis zur fünften Station des Berges nur zwischen 3 Uhr und 18 Uhr zugänglich. Normalerweise ist sie im Sommer rund um die Uhr offen.

Region ist trotzdem dankbar

Ebenfalls standen weniger Hütten zur Verfügung und die Menschen versuchten das Reise zu vermeiden. Vor allem in den letzten Wochen waren die Infektionszahlen wieder sehr hoch. Zusätzlich können weiterhin keine Touristen ins Land reisen.

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Obwohl die Zahlen sehr schlecht sind, ist man dankbar für die Zusammenarbeit aller Beteiligten, um die Saison in diesem Sommer trotz der anhaltenden Pandemie zu starten. Man hofft nun, dass es nächstes Jahr mehr Menschen zum Mount Fuji zieht.

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