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Zahl der Yakuza-Mitglieder erreichte 2018 neues Rekordtief

Besonders in der Nachkriegszeit entwickelte sich die japanische Mafia unter dem Namen Yakuza zu einem großen Problem im Land. Mittlerweile schränkt die Regierung die Verbrecherbanden immer weiter ein und viele geben ihr Yakuza-Dasein auf. Dass die Anzahl der Mitglieder tatsächlich zurückgeht, zeigt ein aktueller Bericht der Polizei. So erreichte die Zahl der Yakuza-Mitglieder 2018 ein neues Rekordtief.

30.500 Verbrecher registrierte die National Police Agency als Verbrecher. In der Zahl mit inbegriffen sind Yakuza-Mitglieder und andere Personen in Verbrechersyndikaten. Im Vergleich zum Vorjahr sind es 4.000 Personen weniger und damit zum 14. Mal in Folge ein Rekordtief.

Aktuell besitzt die größte Yakuza-Gruppe, Yamaguchi-gumi, 9.500 Mitglieder. Die Sumiyoshi-kai kommt auf 4.900 und die Inagawa-kai auf 3.700 Personen. Es gab insgesamt 16.881 Fälle, in denen Verbrechersyndikate verwickelt waren. Das sind 856 weniger als im Vorjahr.

Betrug über das Telefon

Die meisten festgenommen Personen gab es mit 4.569 im Bereich von Drogenhandel und Missbrauch. Bei 2.042 Personen handelte es sich hingegen um Körperverletzung und bei 1.749 um Betrug. Bei besonderen Betrugsfällen waren es sogar nur 630 und damit 22,6 Prozent der Gesamtpersonen in dem Bereich. Unter speziellen Betrug fällt unter anderem der sogenannte Enkeltrick, bei dem Verbrecher ältere Menschen anrufen und sich als Enkel oder andere Verwandte ausgeben, um nach Geld zu fragen. Die meisten schon etwas senilen Opfer geben häufig im guten Glauben dann das Geld freiwillig heraus.

Bei dieser Art von Betrug waren von 53 festgenommen Personen 24 von der Yakuza. 58 von 121 der Drahtzieher waren ebenfalls von Verbrechersyndikaten. Insgesamt gab es letztes Jahr 16.000 besondere Betrugsfälle mit einem Schaden von 281.860.544 Euro. Obwohl gerade bei dieser Art Verbrechen die Yakuza vermehrt mitwirkt, wird es immer schwieriger für sie, zu arbeiten. Die verschärften Gesetze, häufige Razzien und soziale Ausgrenzung setzen vielen Mitgliedern zu, sodass sie lieber aussteigen.

Quelle: Mainichi Shimbun

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