• News
  • Podcast
Home News Zahlreiche Ausländer bewerben sich als Ninja bei der Präfektur Aichi
Anzeige

Zahlreiche Ausländer bewerben sich als Ninja bei der Präfektur Aichi

In diesem Jahr wollen mehr Menschen aus dem Ausland Ninja werden

Die Präfektur Aichi ist unter anderem als Heimat von Ninja-Clans bekannt. Da wundert es nicht, dass die historischen Figuren noch bis heute eine wichtige Rolle spielen – wenn auch nur im Tourismus. Kürzlich suchte das Ninja-Team von Aichi ein neues Mitglied und schrieb die Rolle öffentlich aus. Erstaunlicherweise gab es deutlich mehr Bewerber aus dem Ausland.

Bei der Gruppe, die einen Nachfolger sucht, handelt es sich um Tokugawa Ieyasu und Hattori Hanzo Ninja Corps. Sie feierte 2015 ihre Gründung und bewirbt mit verschiedenen Auftritten Aichi und die Geschichte der Region. Besonders auf der berühmten Nagoya-Burg treten sie häufig mit kleinen Shows auf.

Mehr zum Thema:  Iga wirbt für die Anerkennung von "e-Ninja" als Olympische Disziplin

Für großes internationales Aufsehen sorgte die Gruppe jedoch 2016. Ausländische Medien berichteten plötzlich von einem Jobangebot als Ninja, das wohl von der Verwaltungsbehörde der Region stammt. Um die 200 Bewerbungen aus dem Ausland landetet daraufhin bei Sankosha Co., der Werbeagentur hinter der Meldung und Ausschreibung.

Menschen weltweit wollen Ninja spielen

Menschen aus Russland, Italien, Tunesien, USA und Mazedonien wollten unbedingt ein Ninja sein. Am Ende erhielt ein Mann aus den USA als erster Ausländer einen Platz in dem Team. Für ein Jahr durfte er tatsächlich in Aichi als Ninja auftreten. Doch die Nachfrage für den Job riss nicht ab und weiterhin gab es zahlreiche Bewerbungen von Ausländern.

Dieses Jahr gab es 20 Bewerbungen für den freien Platz. 15 davon sind Personen, die im Ausland leben oder geboren sind. Allgemein machen seit dem großen Ansturm jährlich 70 bis 80 Prozent der Bewerbungen Ausländer aus und das, obwohl die Anforderungen streng sind.

Es dürfen sich nur Personen bewerben, die wirklich mit Leidenschaft Ninja sein wollen. Weiter benötigen sie gute Erfahrungen im Sport und in Auftritten. Gute japanische Kenntnisse sind ebenfalls ein Muss für die Bewerbungen.

Erst zwei Ausländer in dem Team

Abzuschrecken scheint das jedoch nicht und dieses Jahr erhielt ein weiterer Ausländer einen Platz im Team. Der Glückliche ist der 26-jährige John Patrick Jandernoa aus Michigan in den USA. Er ist damit erst das zweite Mitglied, das kein Japaner ist. Am Donnerstag durfte er zum ersten Mal bei einer Veranstaltung am Flughafen Chubu Centrair in Tokoname in der Präfektur Aichi auftreten.

Laut seinen eigenen Aussagen bewundert er schon seit seiner Kindheit die Ninja. Nach seinem Abschluss an der Uni ging John nach Japan, wo er aktuell auch lebt. Da er unbedingt Teil des Ninja-Teams sein wollte, übte er in den letzten Jahren fleißig sein Japanisch – mit Erfolg. Nun freut er sich über seinen neuen Job und möchte sein Ninja-Können in ganz Japan zeigen.

Quelle: JP

Rolling Sushi - der Japan-Podcast von Sumikai

Rolling Sushi - Japan für die Ohren

Anzeige

Anzeige

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Anzeige

Cookie-Einstellung

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und Werbung einblenden zu können,verwenden wir Cookies. Datenschutz | Impressum

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz.

Zurück